Der große FINN Kfz-Zulassungsreport: Hier zahlen Autofahrende in Deutschland am meisten

  • FINN vergleicht in 31 deutschen Großstädten Gebühren für Neuzulassung, Halterwechsel, Ummeldung nach Umzug und Stellplätze.
  • Große regionale Unterschiede: Wiesbaden insgesamt am günstigsten bei Zulassungen, Bielefeld am teuersten.
  • Online-Anmeldung lohnt sich: Teilweise bis zu 57 Prozent günstiger als der Gang zur Zulassungsstelle.
  • Stellplatzmieten variieren massiv: Münster fast viermal günstiger als Wuppertal.

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2 min

Zuletzt aktualisiert

28.07.2026

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Der große FINN Kfz-Zulassungsreport: Hier zahlen

München, 28. Juli 2026 – Wer ein Auto in Deutschland zulässt oder ummelden muss, zahlt je nach Wohnort unterschiedlich viel und oft mehr als nötig. Eine aktuelle Erhebung des führenden Auto Abo-Anbieters FINN zeigt, dass sich die lokalen Gebühren für Kfz-Zulassungen in den 31 größten deutschen Städten um bis zu 60 Prozent unterscheiden. Dabei bietet die Onlinezulassung große Einsparpotenziale. Noch größer sind die Unterschiede bei privaten Stellplatzmieten. Untersucht wurden Neuzulassung, Umschreibung, Ummeldung nach Umzug sowie Stellplatzpreise auf Basis von Daten aus den Stadtverwaltungen und Immobilienportalen.

Gesamtbetrachtung der Zulassungen: Wiesbaden günstigste, Bielefeld teuerste Stadt
Beim Zusammenrechnen aller Zulassungsvorgänge, also Neuzulassung, Umschreibung und Ummeldung nach Umzug, zeigt sich Wiesbaden als günstigste der untersuchten Städte: Hier fallen insgesamt lediglich 64,20 Euro an, vor allem dank der besonders niedrigen Ummeldungsgebühr von 11,00 Euro. Auch Hamburg (65,80 Euro) und Berlin (67,70 Euro) gehören zu den günstigeren Standorten. Am anderen Ende der Skala steht Bielefeld mit einer Gesamtbelastung von 87,50 Euro, gefolgt von Braunschweig (86,30 Euro) und Bonn (85,00 Euro). Zwischen günstigster und teuerster Stadt liegt damit ein Unterschied von über 23 Euro, was einem Aufschlag von rund 36 Prozent entspricht.


Neuzulassung, Umschreibung und Ummeldung: Gewinner und Verlierer
Auch einzeln betrachtet, zeigen sich bei den verschiedenen Zulassungsvorgängen preisliche Unterschiede. In Augsburg ist die Neuzulassung mit 26,00 Euro am günstigsten, dicht gefolgt von Hamburg mit 26,30 Euro. Düsseldorf und Münster sind die teuersten der untersuchten Städte: Hier werden 31,20 Euro fällig. Auch Berlin, Dortmund, Bremen, Bielefeld, Aachen und Braunschweig liegen mit 30,60 Euro im teuren Bereich.

Beim Halterwechsel innerhalb derselben Stadt, zum Beispiel beim Kauf eines Gebrauchtwagens, ist Berlin mit 19,60 Euro die günstigste Option, gefolgt von Mönchengladbach mit 19,90 Euro. Teuer wird es dagegen in Aachen, wo die Umschreibungsgebühr mit 30,60 Euro auf dem Niveau einer Neuzulassung liegt, sowie in Bielefeld und Dortmund mit rund 27 bis 28 Euro. Für Umzugsummeldungen, also die Anmeldung eines bereits in einer anderen Stadt zugelassenen Fahrzeugs, ist Wiesbaden mit 11,00 Euro mit Abstand am günstigsten, während Bielefeld (28,90 Euro), Bonn (28,80 Euro) und Braunschweig (28,30 Euro) die höchsten Gebühren erheben.


Stellplatzmieten: Münster viermal günstiger als Wuppertal
Neben den einmaligen Zulassungsgebühren ist der laufende Stellplatz in vielen Städten der eigentliche Kostentreiber und auch hier schwanken die Preise erheblich: Während ein monatlicher Stellplatz in Münster im Median lediglich 20 und in Bielefeld 25 Euro im Monat kostet, zahlen Autofahrende in Augsburg monatlich satte 81,75 Euro und 80 Euro in Düsseldorf. Auch Hamburg, München und Wuppertal (alle 75 Euro) liegen deutlich über dem Schnitt. Wer also in einer teuren Metropolregion wie Düsseldorf lebt, zahlt im Monat durchschnittlich 960 Euro für einen Stellplatz, während jemand in Münster im Vergleich nur 240 Euro aufbringen muss.


„Ein Auto bedeutet für viele nicht nur Mobilität, sondern auch Verwaltungsaufwand. Zulassung, Ummeldung, Versicherung oder Steuern müssen separat organisiert werden - und unsere Untersuchung zeigt, dass die Kosten dafür je nach Wohnort unterschiedlich ausfallen können. Immer mehr Menschen hinterfragen auch deshalb den klassischen Autobesitz und entscheiden sich bewusst für Mobilitätslösungen, die ihnen diesen Aufwand abnehmen", kommentiert Adrian Limbach-Smiatek, Pressesprecher bei FINN, die Untersuchung.


Die gesamten Ergebnisse finden Sie unter diesem Link:

www.finn.com/de-DE/studien/finn-kfz-zulassungsreport


Über die Untersuchung
Für die Untersuchung hat FINN die amtlichen Zulassungsgebühren (Neuzulassung, Umschreibung, Ummeldung nach Umzug, Wunschkennzeichen, Umweltplakette) in den 31 größten deutschen Städten direkt auf den Websites der jeweiligen Zulassungsbehörden erhoben. Zusätzlich wurden monatliche Stellplatzmieten auf Basis von Immowelt-Inseraten für alle untersuchten Städte ausgewertet. Extreme Ausreißer wurden aus der Stellplatzanalyse herausgerechnet. Stichtag der Erhebung: Juni 2026.


Über FINN
FINN ist Deutschlands führender Anbieter für Auto Abos. Das 2019 in München gegründete Unternehmen ermöglicht seinen Kundinnen und Kunden, Fahrzeuge von mehr als 25 Marken vollständig online zu buchen – inklusive Versicherung, Finanzierung, Zulassung, Steuern und Wartung in einer einzigen monatlichen Abo-Rate. FINN verfolgt die Vision, Mobilität für alle einfach zugänglich zu machen. Mit seinem technologiegetriebenen Ansatz gestaltet das Unternehmen die Zukunft flexibler Mobilität und arbeitet daran, die führende Plattform für Mobilität in Europa aufzubauen.

Weitere Informationen: https://www.finn.com


Pressekontakt FINN
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Pressesprecher
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