Der ID.Polo ist VWs neuer Elektro-Kleinwagen im bekannten Polo-Format. Am 29. April 2026 feierte er in Wolfsburg seine offizielle Weltpremiere – und kann seitdem auch schon bestellt werden. Bei den Händlern steht er ab September 2026, die Preise starten bei 24.995 €.
Mit bis zu 454 Kilometern Reichweite (WLTP), der weiterentwickelten MEB+-Plattform und einem Kofferraum, der sogar den aktuellen Golf in den Schatten stellt, ist der Kleine viel mehr als nur ein Stadtauto. Wir haben dir die wichtigsten Infos zum neuen E-Auto aus Wolfsburg zusammengefasst.
3 min
29.04.2026

Bei der Premiere am 29. April 2026 hat VW gezeigt, dass es beim ID.Polo keine Designspielereien gibt. Stattdessen orientiert sich das E-Auto eng am bekannten Polo – klare Linien, kurze Überhänge, kräftige C-Säule im Stil des Golf. Die neue Designsprache "Pure Positive" von Designchef Andreas Mindt setzt auf zeitlose Eleganz statt auf gewollte Modernität. Im direkten Vergleich liegt der ID.Polo damit deutlich näher am klassischen Polo, als es der ID.3 jemals am Golf war.

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Vorne fällt uns das durchgezogene Leuchtenband mit beleuchtetem VW-Logo ins Auge – allerdings nur gegen Aufpreis. Standardmäßig gibt's LED-Scheinwerfer, optional die hochmodernen IQ.LIGHT Matrix-LEDs. Am Heck sitzen 3D-Rückleuchten. In der Topausstattung sind diese durch ein Lichtband verbunden, in dessen Mitte das beleuchtete VW-Logo und der Schriftzug “ID.Polo" prangen. Auf 4,05 Metern Länge bleibt der ID.Polo dabei genauso kompakt wie sein Verbrenner-Vorgänger und passt somit in jede Parklücke.

Die Design-Überraschung wartet beim Lack: VW liefert den ID.Polo serienmäßig in Pythongelb-Metallic aus. Wer es klassischer mag, zahlt für Weiß, Grau oder Blau extra. Bei den Felgen reicht die Auswahl von Stahlfelgen in der Basis bis hin zu 19-Zoll-Alus in der Topversion. Ganz oben in der Modellpalette thront der ID.Polo GTI mit den klassischen roten Akzenten und sportlicherem Auftritt. Den GTI gibt's allerdings nicht zum Marktstart – er folgt erst im Laufe des kommenden Jahres.
Wer schon mal in einem ID.3 gesessen hat, wird im neuen ID.Polo den Unterschied sofort spüren. Der Innenraum wirkt aufgeräumter, hochwertig und strahlt vom ersten Eindruck an Wertigkeit aus – etwas, das man früheren ID-Modellen oft abgesprochen hat.
Schon in der Basisversion “Trend" setzt VW auf weiche, mit Stoff bezogene Flächen, auch in den Türverkleidungen. Kleine Details wie eingenähte “Volkswagen”-Plaketten zeigen, dass VW wieder Lust auf Liebe zum Detail hat.

Im Mittelpunkt des Cockpits stehen zwei Bildschirme: das digitale Kombiinstrument mit 10 Zoll und der zentrale 13-Zoll-Touchscreen des neuen Infotainmentsystems “Innovision". Beide sind in jeder Ausstattung serienmäßig.

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Unser kleines Lieblingsdetail: die optionale Retro-Anzeige zitiert das Cockpit des Golf I – ein nostalgischer Gruß an alte VW-Zeiten. Wer's lieber modern mag, schaltet sie einfach dauerhaft aus. Apple CarPlay und Android Auto sind ab der “Life"-Ausstattung serienmäßig, in der Basis gibt's sie gegen Aufpreis.
VW hat die Botschaft seiner Kund:innen verstanden: Touchflächen sind raus, echte Knöpfe zurück. Das Lenkrad bekommt wieder richtige Tasten, die Klimaanlage wird über Kippschalter unter dem Touchscreen bedient, die Lautstärke per Drehregler. Auch die vier Fensterheber haben jeweils einen eigenen Schalter. Markenchef Thomas Schäfer hatte im Interview mit BBC Top Gear selbst eingeräumt, dass die rein touchsensitive Bedienung eine Fehlentscheidung war. Und der ID.Polo ist die direkte Antwort darauf.
Beim Thema Platz und Kofferraum kommt die wohl größte Überraschung des ID.Polo: Trotz kompakter Länge fasst der Kofferraum stolze 441 Liter. Das sind 60 Liter mehr als beim aktuellen Golf 8 (381 Liter) und sogar mehr als beim ID.3 Neo (385 Liter).
Bei umgeklappter Rückbank wachsen die Werte auf 1.243 Liter. Möglich macht das eine clevere Konstruktion: Unter dem variablen Ladeboden liegt eine tiefe Mulde – Platz, den VW dank Frontantrieb zwischen den Hinterrädern gewonnen hat.

Auch im Innenraum ist erstaunlich viel Platz. Vorn sitzen Erwachsene bequem, in der zweiten Reihe haben selbst Personen mit 1,80 Metern Körpergröße noch ordentlich Raum. Nur an den Knien wurd’s für unsere größeren Kolleg:innen etwas eng. Aber Hand aufs Herz: Ein Kleinwagen ist eben kein Langstreckenauto.
Der VW ID.Polo ist mit 4,05 Metern Länge ein echter Kleinwagen und damit ideal für Stadt, Pendelverkehr und enge Parklücken. Breite und Höhe bleiben im klassenüblichen Rahmen. Beim Antrieb setzt VW auf einen rein elektrischen Frontantrieb in vier Leistungsstufen, kombiniert mit zwei Akkugrößen. Die kleinere 37-kWh-LFP-Batterie ist robust und langlebig, der größere 52-kWh-NMC-Akku bietet mehr Reichweite. Serienmäßig ist der ID.Polo mit Frontantrieb und 1-Gang-Automatik ausgestattet.
Der VW ID.Polo wird ausschließlich vollelektrisch angeboten und fährt in allen Versionen mit Frontantrieb. Technisch basiert er auf der weiterentwickelten MEB+ Plattform, die laut VW deutliche Vorteile bei Gewicht, Raumausnutzung und Verbrauch bringt. Insgesamt gibt's drei Leistungsstufen plus eine GTI-Version – kombiniert mit zwei Batteriegrößen.
Den Einstieg bildet der ID.Polo mit 116 PS (85 kW) und 37-kWh-LFP-Batterie. Die WLTP-Reichweite liegt bei bis zu 329 Kilometern. An der Schnellladesäule lädt die kleinere Batterie in rund 23 Minuten von 10 auf 80 Prozent. Diese Variante passt gut in den urbanen Alltag und für Pendelstrecken, bei denen die kompakten Maße und der günstige Preis im Vordergrund stehen.
Darüber positioniert sich der ID.Polo mit 135 PS (99 kW), weiterhin mit dem 37-kWh-Akku. Der höhere Output macht sich vor allem bei zügigem Beschleunigen und auf der Autobahn bemerkbar – Reichweite und Ladezeiten bleiben aber ähnlich wie beim Einstiegsmodell.
Mehr Reichweite gibt's mit dem ID.Polo mit 211 PS (155 kW) und 52-kWh-NMC-Batterie. Hier sind bis zu 454 Kilometer nach WLTP drin, der Stromverbrauch liegt bei 13,3–14,6 kWh/100 km. Die DC-Ladezeit von 10 auf 80 Prozent gibt VW mit rund 24 Minuten an. Damit eignet sich diese Version nicht nur für die Stadt, sondern auch für regelmäßige Langstrecken und Wochenendtrips.
Ganz oben thront der ID.Polo GTI mit 226 PS (166 kW) und ebenfalls 52-kWh-Akku. Konkrete Fahrleistungswerte hat VW noch nicht veröffentlicht. Den GTI gibt's allerdings nicht zum Marktstart, er folgt später.
Der ID.Polo startet in der Theorie bei 24.995 €. Der Haken: Zum Marktstart im September 2026 gibt's zunächst nur die Topversion mit 211 PS und großem 52-kWh-Akku ab 33.795 €. Die günstige Einstiegsversion unter 25.000 € folgt erst im Sommer 2027.Wer einen sportlichen GTI will, muss noch länger warten – und tiefer in die Tasche greifen. Konkurrenz bekommt der ID.Polo vor allem vom Renault 5 E-Tech und günstigen E-Autos aus China.
VW hat sich Zeit gelassen – aber dafür sitzt jetzt vieles. Der ID.Polo wirkt erwachsen, aufgeräumt und macht im Alltag genau das, was du dir von einem Polo erwartest: Er ist kompakt, praktisch und unkompliziert. Dass es endlich wieder echte Knöpfe gibt und der Kofferraum sogar den Golf alt aussehen lässt, sind die kleinen Überraschungen, sind genau die Details, die den ID.Polo zum Volltreffer machen könnten.
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