Leasing

Auto Leasing: Diese Voraussetzungen musst du erfüllen

Vom Mindesteinkommen bis zum Wohnsitz – um ein Auto zu leasen, musst du bestimmte Bedingungen erfüllen. Welche das sind, was beim Leasing wirklich geprüft wird und wie du gefährliche Leasingfallen rechtzeitig entdeckst, erfährst du hier.

Lesedauer

4 min

Datum

06.04.2023

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Leasing: Tatsächlich für jedermann?

Du fragst dich: Kann jede:r ein Auto leasen? Darf auch ich ein Auto leasen? Ganz so einfach ist das leider nicht. Denn für das Privatleasing eines Fahrzeugs musst du bestimmte – bürokratische und finanzielle – Voraussetzungen erfüllen. 


Erforderlich sind ein Mindestalter von 18 Jahren sowie ein fester Wohnsitz in Deutschland. Außerdem benötigst du für das Leasing eines Pkws grundsätzlich ein festes, regelmäßiges Einkommen. Dieses sollte sämtliche Fixkosten und weitere Ausgaben problemlos decken. Gleichzeitig muss es genügend Sicherheit für monatliche Ratenzahlungen des gewünschten Leasingfahrzeugs bieten. Stehst du unmittelbar vor Abschluss eines Leasingvertrags, wird deine Kreditwürdigkeit mit Hilfe einer Schufa-Auskunft überprüft. Denn ein positiver Schufa-Score sowie eine ausreichende Bonität sind elementare Bedingungen für das Leasen eines neuen Autos. Hierfür speichert die Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (Schufa) sämtliche persönliche Verbraucherdaten ab. Dank dieser Infos lässt sich die tatsächliche Zahlungsfähigkeit eines Antragsstellenden bewerten.

Bonität und Co.: Leasing-Ausschlusskriterien

Du kannst keinen Leasingvertrag abschließen? Das kann verschiedene Gründe haben. Häufig scheitern Antragsteller:innen etwa an einem schlechten Schufa-Score infolge eingetragener Zahlungsrückstände. Ob vergessene Rechnungen, Schulden oder gerichtliche Vollstreckungsmaßnahmen – die Höhe negativer Einträge ist zweitrangig. Selbst eine niedrige, aber dennoch verpasste, Zahlung einer Handyrechnung, wirkt sich negativ auf den persönlichen Score aus und ist in der Schufa-Auskunft vermerkt.


Ein weiteres bekanntes Ausschlusskriterium ist ein unregelmäßiges oder zu geringes Einkommen. Insbesondere Arbeitnehmende mit einer geringfügigen Beschäftigung – einem sogenannten Minijob mit höchstens 520 Euro monatlichem Arbeitsentgelt – haben es hier schwer. Ihre Einkünfte gelten als unzureichend, um eine monatliche Leasingrate zuverlässig zahlen zu können. Denn für das Leasen eines neuen Autos dürfen deine Ausgaben nicht höher als deine Einnahmen sein. Neben zu hohen Fixkosten führen weitere, bereits bestehende Kredite zu einem Leasing-Ausschluss. All dies sind Ursachen einer negativen Bonität. Liegt auch bei dir eine schlechte Kreditwürdigkeit vor, werden deine Leasinganträge demzufolge abgelehnt.


Du verdienst gut, hast aber einen befristeten Arbeitsvertrag, der in den nächsten Monaten ausläuft? Auch das kann sich negativ auf dein Leasingvorhaben auswirken. Betroffen sind hiervon auch Arbeitnehmer:innen in der Probezeit. Ebenso finden Student:innen oder Auszubildende meist nur schwer ein geleastes Auto. Denn in finanziell eher unsicheren Situationen wie diesen, gehen Leasinggesellschaften neben eventuellen Zahlungsschwierigkeiten zusätzlich von einem höheren Kündigungsrisiko aus.


Doch auch deine persönlichen Lebensumstände beeinflussen deine Anfrage. Gutverdienende Singles haben in der Regel weniger Probleme einen Leasingvertrag erfolgreich abzuschließen. Ähnlich verdienende Elternteile oder Alleinerziehende erleben hier öfter Schwierigkeiten. Trotz einer vergleichbaren Einkommenshöhe werden sie von Leasinganbieter:innen unter Umständen abgelehnt. Der Grund: Höhere finanzielle Ausgaben und Unsicherheiten sowie eine oft schlechtere Bonitätsbewertung.

Besser als Leasing: Hol dir dein neues Auto im Abo

Wie viel musst du für das Leasing eines Autos verdienen?

Im Vergleich zum flexiblen FINN Auto Abo bindest du dich beim Leasing meist bis zu vier Jahre an ein Auto. In diesem Zeitraum sammeln sich so manche Kosten an! Wie hoch diese genau sind, lässt sich nur schwer verallgemeinern. Fest steht aber: Neben den laufenden Kosten erwarten dich einige einmalige Zahlungen. Übrigens auch beim Kurzzeit-Leasing. So wird bei vielen Leasingangeboten zunächst eine Anzahlung fällig. Dein Vorteil: Entscheidest du dich für ein solches Angebot, sind die monatlichen Raten meist deutlich geringer. Least du einen Neuwagen, musst du außerdem die Überführungs- und Zulassungskosten tragen. Diese variieren je nach Modell, liegen in der Regel jedoch im drei- bis vierstelligen Bereich.


Den größten Kostenfaktor stellt die monatlich zu zahlende Leasingrate dar. Ihre Höhe kann stark variieren und hängt unter anderem von dem gewählten Fahrzeugmodell und individuellen Konfigurationen ab. Entscheidend ist beispielsweise, ob eine Anzahlung vereinbart ist, wie lange der Leasingvertrag läuft oder wie viele Kilometer du fährst. Außerdem musst du oft Zusatzzahlungen für diverse Nebenkosten einplanen. Zum Beispiel? Genauso wie nach dem Autokauf, bist du bei deinem geleasten Auto für die Zahlung der Kfz-Steuer und Versicherung zuständig. Zudem solltest du regelmäßige Inspektionen und Wartungen durchführen lassen – für welche du als Leasingnehmer:in aufkommen musst. Dasselbe gilt bei möglicherweise anfallenden Reparaturen. Übrigens ebenfalls, wenn du dich für ein sogenanntes Full-Service-Leasing entscheidest. Denn auch, wenn es ein All-inclusive-Paket suggeriert: Wie umfangreich die Leistungen sind, hängt vom Anbieter ab. Apropos: Du möchtest deine Leasingrate ganz einfach selbst ausrechnen? So geht’s!


Du möchtest Geld sparen und entscheidest dich gegen einen Neuwagen? Dann solltest du die Umschreibungskosten des bestehenden Vertrags nicht vergessen. Erst im Anschluss wechselt das Auto tatsächlich seine/n Mieter:in. Durchschnittlich betragen die Kosten mehrere Hundert Euro – abhängig von Marke, Fahrzeugtyp und Leasingfirma. Manchmal bietet sich jedoch die Option, die Umschreibungssumme zwischen altem und neuem Leasingnehmer aufzuteilen.

Vorsicht vor unseriösem Leasing!

Keine Bonitätsprüfung, keine Schufa-Auskunft? Klingt ja fast zu schön, um wahr zu sein. So ist es auch: Finger weg von unseriösen Angeboten, die damit locken, dass wirklich jede:r ein Auto leasen kann. Denn wie bei allen Vertrags- oder Kreditabschlüssen funktioniert auch das Leasing eines neuen Autos nicht „einfach so“. Vor allem die entsprechenden finanziellen Grundvoraussetzungen müssen alle Leasingnehmer:innen erfüllen.

 

Wird dir hingegen ein Vertrag angepriesen, der ausdrücklich ohne eine Überprüfung deiner Kreditwürdigkeit abgeschlossen werden kann, ist besondere Vorsicht geboten. Hinter den perfekt scheinenden Angeboten stecken in Wahrheit oft unseriöse Firmen. Diese fordern meist überdurchschnittlich hohe Leasingraten oder Zusatzkosten, um mögliche Zahlungsausfälle zu kompensieren – ein hoher Preis für den Verzicht einer Bonitätsprüfung oder Schufa-Abfrage. Schaue dir vermeintlich unkomplizierte Leasinggeber daher im Vorfeld besser gründlich an, um gefährliche Abzocken rechtzeitig zu erkennen.


Eine weitere Masche dubioser Unternehmen verbirgt sich hinter unangemessen frühen Anzahlungen. Nicht selten zielen diese lediglich darauf ab, teils hohe Beträge zu kassieren – ohne den versprochenen Leasingvertrag im Anschluss wirklich umzusetzen. Vor einem offiziellen Vertragsabschluss und einer schriftlichen Bestellbestätigung des entsprechenden Autohauses sind keine Zahlungen erforderlich. Auch Provisions- oder Kautionsgebühren erfolgen in der Regel erst im weiteren Verlauf des Leasingvorgangs. Informiere dich daher von Anfang an genauestens über die geforderten Konditionen, um dich nicht von schwarzen Schafen täuschen zu lassen.

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