Leasing

Leasingrate berechnen: So einfach funktioniert’s

Du stehst vor der Frage, ob du ein Auto kaufen oder leasen sollst? Eine Entscheidung, die neben der Dauer der Vertragslaufzeit und den eigenen Bedürfnissen auch durch die Höhe der monatlichen Leasingrate beeinflusst werden kann. Wir erklären dir, wie sich die Leasingrate zusammensetzt und wie du selbst die monatliche Leasingrate berechnen kannst.

Mann in Wanderausrüstung sitz vor einem BMW.

Leasingrate berechnen: Formel & Schritt-für-Schritt-Anleitung

Wie rechnet man Leasingraten eigentlich aus? Im Internet findest du viele Auto-Leasingrechner, die die Kosten eines Leasingfahrzeugs berechnen können. Es geht aber auch ohne.

Mit dieser Anleitung kannst du die Leasingrate berechnen

  1. Anschaffungskosten ermitteln: Das ist der Netto-Listenpreis des Fahrzeugs.
  2. Restwert festlegen: Der geschätzte Wert des Fahrzeugs am Ende der Leasinglaufzeit.
  3. Laufzeit bestimmen: Die Anzahl der Monate, über die du das Fahrzeug leasen möchtest.
  4. Zinssatz erfahren: Der Leasingzinssatz, der vom Leasinggeber festgelegt wird.
  5. Formel anwenden: Setze die Werte in die folgende Formel ein und berechne die monatliche Rate.


Und mit dieser Formel kannst du die Leasingrate dann berechnen:



(Anschaffungspreis - Restwert) / Laufzeit + ((Anschaffungspreis + Restwert) x Zinswert / 12)


Diese Formel kann auch verwendet werden, um die Leasingrate mit einem Leasingfaktor zu berechnen, der die Kostenfaktoren berücksichtigt.

Monatliche Leasingrate berechnen: Ein Beispiel

Nehmen wir folgende Richtwerte für die beispielhafteBerechnung der Leasingrate:

  • Anschaffungspreis: 57.600 Euro für das Tesla Model Y Long Range 
  • Laufzeit: 48 Monate
  • Anzahlung: keine
  • Zinssatz: 5 Prozent
  • Restwert: 40 Prozent vom Anschaffungspreis, hier also 23.040 Euro


Basierend auf diesen Werten ergibt sich mit dem Leasingrechner folgende Leasingrate:



(57.600 - 23.040) / 48 + ((57.600 + 23.040) x 0,05 / 12) = 1.056 Euro


Bei diesem Beispiel musst du als Leasingnehmer:in eine Leasingrate von rund 1.056 Euro bezahlen, wenn du eine Laufzeit von 48 Monaten wählst. Da wir hier den Faktor "keine Anzahlung" gewählt haben, spuckt uns der Leasingrechner natürlich eine höhere Rate aus. 


Vergleich: Bei einer kürzeren Laufzeit von 24 Monaten ergibt sich bei unserer Beispielrechnung eine Leasingrate in Höhe von 1.776 Euro.

So berechnest du die Leasingrate bei einem Firmenwagen

Bei Firmenwagen kommen zusätzliche Faktoren ins Spiel, wie steuerliche Vorteile und mögliche Sonderkonditionen vom Hersteller. Die Berechnung der Leasingrate bleibt bei einem Firmenwagen jedoch grundsätzlich gleich.


Zusätzliche Schritte für die Berechnung der Leasingrate bei Firmenwagen sind:

  • Berücksichtigung von Sonderzahlungen: Manche Unternehmen leisten eine Anzahlung, um die monatliche Rate zu senken.
  • Restwertleasing vs. Kilometerleasing: Firmen bevorzugen oft Kilometerleasing, um übermäßige Abnutzung zu vermeiden.
  • Steuervorteile nutzen: Die Leasingraten können in der Regel als Betriebsausgaben geltend gemacht werden.

Leasingrate E-Auto berechnen: Und was ist mit Stromern?

Elektroautos werden immer beliebter, und auch hier gilt es, die Leasingrate korrekt zu berechnen. Im Grundsatz ist die Berechnungsformel dieselbe. Nur beim Anschaffungspreis oder dem Restwert können durch attraktivere Konditionen die Leasingraten anders ausfallen. Das ist von E-Auto zu E-Auto unterschiedlich.


Wichtige Punkte für die Berechnung von Leasingraten bei E-Autos sind:

  • Restwert vorsichtig schätzen: Aufgrund technologischer Entwicklungen kann der Restwert variieren.
  • Betriebskosten berücksichtigen: Geringere Wartungskosten können ein Plus sein.

So setzt sich die Leasingrate zusammen

Die Höhe der Leasingrate ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Wichtig ist, dass du diese zusammen und nicht im Einzelnen betrachtest. Diese fünf Faktoren spielen bei der Berechnung der Leasingrate eine wichtige Rolle:

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