Bester Plug-in Hybrid 2026: Die 10 besten Modelle im Vergleich

Plug-in Hybride sind 2026 einer der am stärksten wachsenden Antriebe in Deutschland: Im Juni wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt 32.212 neue Plug-in Hybride zugelassen, ein Plus von rund 26 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Am häufigsten zugelassen wurde dabei der BYD Seal U, einer der Exoten in unserem Vergleich. Wir haben die zehn besten Plug-in-Hybrid-Modelle 2026 für dich gegenübergestellt.

Lesedauer

6 min

Zuletzt aktualisiert

07.08.2026

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Bester Plug-in Hybrid 2026: Die 10 besten Modell

Die 10 besten Plug-in Hybride im Überblick

Hier siehst du Preis, Verbrauch und die größte Stärke aller zehn Modelle auf einen Blick. 


PlatzModellEinstiegspreisVerbrauch (WLTP)Besonderheit
1Toyota RAV4ab 49.990 €12,2 kWh/100 kmNiedriger SUV-Verbrauch
2VW Golf GTEab 48.490 €15,9 kWh/100 kmKompakter Plug-in Hybrid
3VW Tiguan eHybridab 57.360 €14,1 kWh/100 kmBeliebter Kompakt-SUV
4VW Passat Variant eHybridab 53.280 €16,0 kWh/100 kmRiesiger Kofferraum
5Škoda Superb iVab 51.650 €13,0 kWh/100 kmViel Platz, viel Ausstattung
6BMW 330e Touringab 62.700 €15,3 kWh/100 kmPremium-Firmenwagen
7Kia Sorentoab 60.640 €9,7 kWh/100 km7-Sitzer
8Mercedes GLC 300eab 73.649 €20,3 kWh/100 kmPremium-SUV
9Volvo XC60 T6 Rechargeab 72.150 €19,0 kWh/100 kmHohe Sicherheitsstandards
10BYD Seal U DM-iab 45.990 €20,0 kWh/100 kmGünstigster Einstiegspreis


Bei der Auswahl haben wir auf drei Dinge geachtet: mindestens 50 Kilometer rein elektrische Reichweite im Standardtest, gute Verfügbarkeit in Deutschland und ein rundes Gesamtpaket aus Leistung, Kofferraum und Verbrauch.

1. Toyota RAV4 

Ein Toyota RAV4.


Der Toyota RAV4 ist kein Kompromiss, sondern eine durchdachte Antwort auf den Alltag: Wer täglich elektrisch pendelt und am Wochenende auf Langstrecke geht, findet hier einen zuverlässigen Begleiter. Optisch gibt sich der RAV4 sportlich-robust, die kantige Karosserie mit markanter Frontpartie signalisiert Präsenz auf der Straße. 


Toyota baut Plug-in Hybride seit Jahren und das merkt man: Die Übergänge zwischen Elektromotor und Verbrenner passieren nahezu unmerklich. In den höheren Ausstattungslinien lässt sich der RAV4 sogar an Schnellladesäulen laden, in nur 30 Minuten ist die Batterie dann zu 80 Prozent voll. In der Basisausstattung geht das Laden nur an der normalen Wallbox oder Steckdose.


Im Innenraum geht es funktional und übersichtlich zu. Die Bedienelemente sind klar angeordnet, der Touchscreen liefert die wichtigsten Funktionen ohne Ablenkung. Der große Laderaum und die großzügige Rücksitzbank machen den RAV4 zur praktischen Wahl für Familien und Vielfahrer:innen gleichermaßen.

  • PS: 272
  • Maße: 4.600 / 1.880 / 1.680 mm
  • Elektrische Reichweite: 137 km
  • Verbrauch: 12,2 kWh/100 km
  • Kofferraumvolumen: 446 – 1.619 l
  • Preis: ab 49.990 €
"Der RAV4 überzeugt mit sehr niedrigem Verbrauch und langer Reichweite für den SUV-Alltag."
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Charleen

FINN-Expertin

Stärken

  • Sehr effizienter Antrieb
  • Bewährtes Toyota-System
  • Allrad-Version verfügbar

Schwächen

  • Eher einfaches Infotainment
  • Schnellladen nur optional
  • Weniger sportlich

2. VW Golf GTE

Ein VW Golf GTE.


Als einziger Kompaktwagen in dieser Liste beweist der VW Golf GTE, dass Plug-in Hybrid nicht zwingend groß sein muss. Die sportliche GTE-Linie hebt ihn optisch klar vom Standard-Golf ab: rote Zierstreifen, spezifische Stoßfänger und ein aggressiv gezeichnetes Frontend setzen Akzente. Volkswagen verbindet hier kompakte Abmessungen mit einer für die Klasse erstaunlich hohen Systemleistung. Die Batterie ist zuhause an der Wallbox in wenigen Stunden geladen. An einer Schnellladesäule geht es noch deutlich schneller.


Im Cockpit erwartet Fahrer:innen das vertraute, aufgeräumte VW-Interieur mit digitalem Kombiinstrument und großem Infotainment-Display. Wer sich vorwiegend in der Stadt bewegt und gelegentlich auf die Autobahn wechselt, findet im Golf GTE einen agilen Begleiter, der beides überzeugend beherrscht.

  • PS: 272
  • Maße: 4.289 / 1.789 / 1.478 mm
  • Elektrische Reichweite: 131 km
  • Verbrauch: 15,9 kWh/100 km
  • Kofferraumvolumen: 273 – 1.129 l
  • Preis: ab 48.490 €
"Der Golf GTE bringt 272 PS ins kompakte Format, ohne auf Reichweite zu verzichten."
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Charleen

FINN-Expertin

Stärken

  • Viel PS
  • Kompaktes Stadtformat
  • Hohe Reichweite für die Klasse

Schwächen

  • Eher kleiner Kofferraum
  • Kein Allradantrieb
  • Eher wenig Platz hinten

3. VW Tiguan eHybrid

Ein VW Tiguan eHybrid.


Der Tiguan ist seit 2017 durchgehend das meistverkaufte Modell im gesamten Volkswagen Konzern, mit mehr als 9 Millionen verkauften Einheiten seit seinem Debüt 2007. Auch als Plug-in Hybrid steht er für praktisches, alltagstaugliches SUV-Fahren mit ausgewogenem Charakter. Die großzügigen Proportionen und die aufrechte Sitzposition sprechen Fahrer:innen an, die Übersicht und Komfort über Sportlichkeit stellen. An der Wallbox dauert eine volle Ladung einige Stunden, an einer Schnellladesäule ist die Batterie in etwa 23 Minuten wieder auf 80 Prozent.


Innen setzt Volkswagen auf das moderne Cockpit der aktuellen Generation mit digitalem Instrumenten-Display und großem Touchscreen. Mit ordentlichem Laderaum und solider elektrischer Reichweite meistert der Tiguan seinen Alltag zuverlässig und unkompliziert. Zusätzlich unterstützt das Fahrassistenzpaket IQ.DRIVE beim Spurhalten und Abstand halten. So werde lange Autobahnfahrten deutlich entspannter.

  • PS: 204
  • Maße: 4.539 / 1.842 / 1.658 mm
  • Elektrische Reichweite: 120 km
  • Verbrauch: 14,1 kWh/100 km
  • Kofferraumvolumen: 490 – 1.486 l
  • Preis: ab 57.360 €
"Der Tiguan eHybrid ist praktisch, gut vernetzt und für jeden Alltag gemacht."
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Charleen

FINN-Expertin

Stärken

  • Vielseitig im Alltag
  • Gute Fahrassistenten
  • Gute elektrische Reichweite

Schwächen

  • Eher weniger PS
  • Kein Allradantrieb
  • Lange Ladezeit ohne Wallbox

4. VW Passat Variant eHybrid

Ein VW Passat Variant.


Für Familien und Vielfahrer:innen, die täglich elektrisch pendeln und am Wochenende mit beladenem Kofferraum verreisen wollen, ist der VW Passat Variant eHybrid die logische Wahl. Das zurückhaltende, elegante Design des Kombis wirkt zeitlos und fügt sich in jedes Umfeld ein. Auch mit voller Beladung bleibt er dabei ruhig und ausbalanciert, ein echter Alltagsbegleiter für lange Strecken. Die Batterie lädt an der Wallbox in wenigen Stunden, an einer Schnellladesäule geht es deutlich flotter.


Im Innenraum bietet der Passat Variant mehr Stauraum als die meisten anderen Plug-in-Hybride und zählt damit zu den Autos mit großem Kofferraum. Das Cockpit ist modern und klar strukturiert, der Touchscreen reagiert schnell auf Eingaben. Auf allen Sitzplätzen bietet der Passat großzügige Platzverhältnisse und macht lange Fahrten angenehm entspannt.

  • PS: 204
  • Maße: 4.917 / 1.849 / 1.521 mm
  • Elektrische Reichweite: 133 km
  • Verbrauch: 16,0 kWh/100 km
  • Kofferraumvolumen: 510 – 1.770 l
  • Preis: ab 53.280 €
"Der Passat Variant eHybrid bietet Vielfahrer:innen und Familien Platz und Reichweite in einem."
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Charleen

FINN-Expertin

Stärken

  • Sehr großer Kofferraum
  • Elegantes Design
  • Ruhig auf langer Strecke

Schwächen

  • Serienmäßig kein Allrad
  • Nur als Kombi erhältlich
  • Große Außenmaße

5. Škoda Superb iV

Ein Škoda Superb iV.


Wer nach dem besten Raumangebot im Kombi-Segment sucht, landet schnell beim Škoda Superb iV. Škoda teilt sich die technische Basis mit mehreren VW-Konzernmodellen, darunter Passat und Tiguan, und bietet bei vergleichbarem Platzangebot oft mehr Serienausstattung. Das Design wirkt modern und selbstbewusst, ohne aufdringlich zu sein.


Innen beeindruckt der Superb mit viel Platz auf allen Sitzplätzen und durchdachten Simply-Clever-Details, die den Alltag erleichtern. Das Infotainmentsystem ist übersichtlich und gut bedienbar. Wer großen Komfort und viel Platz sucht, trifft mit dem Superb iV eine gute Entscheidung.

  • PS: 204
  • Maße: 4.912 / 1.849 / 1.481 mm
  • Elektrische Reichweite: 128 km 
  • Verbrauch: 13,0 kWh/100 km
  • Kofferraumvolumen: 486 – 1.635 l
  • Preis: ab 51.650 €
"Der Superb iV überzeugt mit großzügigem Platz und durchdachten Simply-Clever-Details."
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Charleen

FINN-Expertin

Stärken

  • Sehr großzügiges Platzangebot
  • Simply-Clever-Details
  • Viel Ausstattung serienmäßig

Schwächen

  • Eher schlichtes Interieur
  • Kleinerer Tank als Verbrenner
  • Kein Allradantrieb

6. BMW 330e Touring

Ein BMW 330e Touring.


Sportliches Fahren und elektrisches Pendeln schließen sich nicht aus: Der BMW 330e Touring beweist das eindrucksvoll. BMW hat dem Touring ein sportlich abgestimmtes Fahrwerk mitgegeben, das beim Beschleunigen echte Freude bereitet. Die elegante Kombi-Silhouette mit flacher Dachkante gibt dem 330e Touring eine sportliche Erscheinung. Für eine volle Ladung brauchst du an der Wallbox rund zwei Stunden. Eine Schnellladesäule kannst du beim 330e Touring nicht nutzen.


Im Cockpit dominiert das iDrive-System mit großem, leicht gebogenem Bildschirm und klarer Menüführung. Auch mit E-Antrieb bleibt der 330e Touring ein echter BMW, spürbar in der direkten Lenkung und dem präzisen Handling. Der Kofferraum ist für einen Touring eher kompakt, für den Alltag aber ausreichend groß.

  • PS: 292
  • Maße: 4.713 / 1.827 / 1.446 mm
  • Elektrische Reichweite: 101 km
  • Verbrauch: 15,3 kWh/100 km
  • Kofferraumvolumen: 375 – 1.420 l
  • Preis: ab 62.700 €
"Der BMW 330e Touring verbindet sportliches Fahrverhalten mit dem Alltagsnutzen eines Kombis."
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Charleen

FINN-Expertin

Stärken

  • Sportliches Fahrwerk
  • Präzise Lenkung
  • Modernes Infotainment

Schwächen

  • Eher kleiner Kofferraum
  • Eher kurze Reichweite
  • Weniger Platz hinten

7. Kia Sorento

Ein Kia Sorento.


Ein Siebensitzer mit riesigem Laderaum: Der Kia Sorento ist das Familienfahrzeug unter den Plug-in Hybriden. Kia hat dem Sorento ein markantes, eigenständiges Design gegeben, das zwischen SUV und leichtem Geländewagen-Look spielt. Schon die Außenmaße machen klar: Hier ist Platz für alle. Geladen wird nur an der normalen Wallbox oder Steckdose, das dauert rund vier Stunden. Eine Schnellladesäule kannst du nicht nutzen.


Innen trifft man auf ein übersichtliches Cockpit mit großem Touchscreen und angenehm ruhiger Verarbeitung. Die dritte Sitzreihe lässt sich einfach umklappen und gibt dann den enormen Laderaum frei. Familien, die regelmäßig auf Ausflüge oder längere Fahrten angewiesen sind, finden im Sorento mit Plug-in Hybrid ihren idealen Partner.

  • PS: 288
  • Maße: 4.815 / 1.900 / 1.695 mm
  • Elektrische Reichweite: 55 km
  • Verbrauch: 9,7 kWh/100 km
  • Kofferraumvolumen: 693 – 2.077 l
  • Preis: ab 60.640 €
"Der Sorento ist das einzige Modell hier mit 7-Sitzer-Option und bietet dabei enormen Laderaum."
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Charleen

FINN-Expertin

Stärken

  • 7-Sitzer-Option
  • Sehr großer Laderaum
  • Viel PS

Schwächen

  • Eher kurze Reichweite
  • Große Fahrzeugmaße
  • Hohes Leergewicht

8. Mercedes GLC 300e

Ein Mercedes GLC.


Mit dem Mercedes GLC 300e zieht das Premiumsegment in den Vergleich der Plug-in-Hybride ein. Mercedes hat dem GLC ein zeitloses, elegantes Außendesign mitgegeben, das sportliche Präsenz mit klassischer Eleganz verbindet. Das charakteristische LED-Lichtsystem und die nach hinten abfallende Dachlinie setzen im Stadtbild klare Akzente. Serienmäßig lädt er mit 11 kW an der Wallbox. Gegen Aufpreis ist sogar eine Schnellladesäule mit bis zu 60 kW nutzbar. Das bietet kaum ein anderer Plug-in Hybrid.


Im Innenraum empfängt ein großer, breiter Bildschirm mit Sprachsteuerung, die normale gesprochene Sätze versteht. Die Sitze sind angenehm geformt und die Geräuschdämpfung überzeugt auch bei höherem Tempo. Wer beruflich viel fährt und dabei nicht auf Komfort verzichten möchte, ist im GLC 300e gut aufgehoben.

  • PS: 313
  • Maße: 4.716 / 1.890 / 1.647 mm
  • Elektrische Reichweite: 130 km
  • Verbrauch: 20,3 kWh/100 km
  • Kofferraumvolumen: 470 – 1.530 l
  • Preis: ab 73.649 €
"Der GLC 300e verbindet 130 km Reichweite mit dem Komfort, den man von Mercedes erwartet."
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Charleen

FINN-Expertin

Stärken

  • Viel PS
  • Modernes Infotainment
  • Hohe elektrische Reichweite

Schwächen

  • Eher hoher Verbrauch
  • Eher hohe Wartungskosten
  • Viele Funktionen nur per Touch

9. Volvo XC60 T6 Recharge

Ein Volvo XC60.


Der Volvo XC60 T6 Recharge ist das einzige Modell der schwedischen Automarke in dieser Liste und sieht ganz anders aus als die deutsche Konkurrenz. Klare Linien, die charakteristischen LED-Tagfahrlichter in Hammer-Form und eine zurückhaltende Eleganz heben ihn deutlich ab. Volvo setzt beim XC60 außerdem auf Sicherheitsstandards, die deutlich über das gesetzlich Vorgeschriebene hinausgehen. Laden geht nur an der normalen Wallbox oder Steckdose, das dauert rund sechs Stunden. Eine Schnellladesäule kannst du nicht nutzen.


Im Innenraum wartet ein aufgeräumtes Cockpit mit Google-Diensten im Infotainmentsystem und einem großen, scharfen Touchscreen. Die Materialauswahl zeigt schwedischen Qualitätsanspruch. Wer Wert auf ruhiges, kraftvolles Fahren und konsequente Sicherheitsausstattung legt, findet im XC60 T6 Recharge eine überzeugende Option.

  • PS: 350
  • Maße: 4.688 / 1.902 / 1.658 mm
  • Elektrische Reichweite: 78 km 
  • Verbrauch: 19,0 kWh/100 km
  • Kofferraumvolumen: 468 – 1.395 l
  • Preis: ab 72.150 €
"Der XC60 T6 Recharge bringt 350 PS und konsequente Sicherheitsausstattung in einem SUV zusammen."
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Charleen

FINN-Expertin

Stärken

  • Sehr viel PS
  • Hohe Sicherheitsstandards
  • Skandinavisches Premium-Design

Schwächen

  • Eher kurze Reichweite
  • Viel Verbrauch ohne Strom
  • Eher wenig Laderaum

10. BYD Seal U DM-i

Ein BYD Seal U DM-i.


Chinesisches Know-how, europäische Ambitionen: Der BYD Seal U DM-i ist der Quereinsteiger in dieser Auswahl und beeindruckt mit einem kraftvollen Antrieb und eigenständigem Design. BYD hat dem Seal U eine fließende, moderne Karosserie gegeben, die sich von klassischen deutschen SUVs deutlich abhebt. Ein drehbares Infotainment-Display in der Mittelkonsole ist ein klares Alleinstellungsmerkmal. Als einziges Modell in diesem Vergleich lässt sich der Seal U DM-i auch an Schnellladesäulen aufladen, eine Ladung dauert dann nur rund 35 Minuten. Zuhause an der Wallbox sind es ein bis zwei Stunden.


Im Inneren überrascht der BYD mit einer modern gestalteten Kabine und einer Technikausstattung, die europäische Konkurrenten unter Druck setzt. Sprachsteuerung auf Deutsch und eine schnelle Systemreaktion gehören zum Serienumfang. Wer offen für Alternativen abseits der bekannten Marken ist, sollte den Seal U DM-i auf jeden Fall Probe fahren.

  • PS: 324
  • Maße: 4.775 / 1.890 / 1.670 mm
  • Elektrische Reichweite: 70 km
  • Verbrauch: 20,0 kWh/100 km
  • Kofferraumvolumen: 425 – 1.440 l
  • Preis: ab 45.990 €
"Der BYD Seal U DM-i beweist: Chinesische Plug-in-Hybrid-Technik liefert 324 PS und viel Ausstattung."
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Charleen

FINN-Expertin

Stärken

  • Drehbarer Bildschirm
  • 324 PS Systemleistung
  • Umfangreiche Serienausstattung

Schwächen

  • Eher kurze Reichweite
  • Kleineres Händlernetz
  • Eher hohes Gewicht

Wie funktioniert ein Plug-in Hybrid?

Ein Plug-in Hybrid kombiniert einen Verbrennungsmotor mit einem Elektromotor und einem extern ladbaren Akku. Im Unterschied zum normalen Vollhybrid kann der Akku von einem Plug-in Hybrid an einer Steckdose oder Wallbox aufgeladen werden und bietet dadurch eine deutlich größere elektrische Reichweite. 


Im Alltag funktioniert das so: Wer das Auto regelmäßig lädt, fährt kurze Strecken rein elektrisch und nahezu emissionsfrei. Auf längeren Fahrten schaltet der Verbrenner zu und übernimmt den Antrieb oder unterstützt den Elektromotor. Die Rekuperation lädt den Akku beim Bremsen zusätzlich nach.

Plug-in Hybrid: Stärken und Schwächen

Plug-in Hybride bieten gegenüber reinen Verbrennern klare Vorteile:

  • Elektrisches Fahren im Alltag spart Kraftstoffkosten
  • Kein Reichweitenrisiko auf Langstrecken
  • Steuervorteile für Firmenwagen-Fahrer:innen (0,5-Prozent-Regelung)
  • Geringere Emissionen im Stadtverkehr

Wo Plug-in Hybride an Grenzen stoßen:

  • Wer selten lädt, fährt einen schweren Verbrenner mit höherem Verbrauch
  • Der Anschaffungspreis liegt spürbar über vergleichbaren Verbrennern
  • Die Ladeinfrastruktur zu Hause oder am Arbeitsplatz ist Voraussetzung

Für wen lohnt sich ein Plug-in Hybrid?

Ein Plug-in Hybrid lohnt sich besonders für Fahrer:innen, die täglich eine feste Pendelstrecke haben und zu Hause oder am Arbeitsplatz laden können. Wer überwiegend Kurzstrecken fährt und regelmäßig nachlädt, profitiert am stärksten. 


Ebenfalls attraktiv: Firmenwagen-Fahrer:innen, die den halbierten geldwerten Vorteil (0,5 Prozent statt 1 Prozent) nutzen können. Für sie rechnet sich der Plug-in Hybrid oft deutlich schneller als für Privatfahrer:innen.


Weniger sinnvoll ist ein Plug-in Hybrid für Fahrer:innen ohne Lademöglichkeit. Wer den Akku nie auflädt, zahlt mehr für ein schwereres Auto mit höherem Verbrauch.

Fazit: Welcher Plug-in Hybrid passt zu dir?

Der Toyota RAV4 ist der Testsieger dieser Auswahl: mit einem der niedrigsten Verbrauchswerte, der höchsten Reichweite im SUV-Segment und einem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis eignet er sich für die meisten Fahrer:innen als erster Plug-in Hybrid. Wer es kompakter mag, ist mit dem VW Golf GTE gut bedient.


Firmenwagen-Fahrer:innen fahren mit dem BMW 330e Touring am besten: Seine hohe Fahrdynamik macht ihn zur attraktiven Wahl für dienstliche Vielfahrer:innen. Der VW Passat Variant eHybrid ist die Alternative für alle, die mehr Laderaum brauchen. 


Familien mit Platzbedarf setzen auf den Kia Sorento mit optionalem siebten Sitz. Wer ins Premiumsegment möchte, wählt zwischen Mercedes GLC 300e und Volvo XC60 T6 Recharge. Und wer eine Alternative zu den bekannten Marken sucht, findet im BYD Seal U DM-i überraschend viel Auto.

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Häufige Fragen zu Plug-in Hybriden

Was ist der beste Plug-in Hybrid 2026?

Der Toyota RAV4 ist der beste Allrounder: einer der niedrigsten Verbrauchswerte im Vergleich, 137 km elektrische Reichweite und ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis. Als Firmenwagen empfiehlt sich der BMW 330e Touring mit 0,5-Prozent-Versteuerung. Familien sind mit dem Kia Sorento und seiner 7-Sitzer-Option gut beraten. Für Kompaktfahrzeuge ist der VW Golf GTE die beste Wahl.

Wie weit kommt ein Plug-in Hybrid rein elektrisch?

Die elektrische Reichweite variiert je nach Modell stark. In unserem Vergleich reicht sie von 55 km (Kia Sorento) bis 137 km (Toyota RAV4). Im Alltag sind rein elektrische Fahrten von 40 bis 100 km realistisch, abhängig von Fahrweise, Temperatur und Beladung.

Lohnt sich ein Plug-in Hybrid 2026 noch?

Plug-in Hybride lohnen sich 2026, wenn man regelmäßig die Möglichkeit hat zu laden. Wer täglich elektrisch fährt, spart deutlich an Kraftstoffkosten. Firmenwagen-Fahrer:innen profitieren zusätzlich von der 0,5-Prozent-Steuerregelung, die den geldwerten Vorteil gegenüber einem reinen Verbrenner halbiert.

Was ist der Unterschied zwischen Plug-in Hybrid und normalem Hybrid?

Ein normaler Hybrid lädt seinen Akku nur über den Verbrenner und Rekuperation, er kann nicht extern geladen werden. Ein Plug-in Hybrid hat einen größeren Akku, der an der Steckdose oder Wallbox aufgeladen wird und deutlich mehr rein elektrische Reichweite bietet.

Welcher Plug-in Hybrid eignet sich am besten als Firmenwagen?

Als Firmenwagen empfehlen sich besonders der BMW 330e Touring und der VW Passat Variant eHybrid. Beide erfüllen die Voraussetzung für die 0,5-Prozent-Versteuerungsregel (mindestens 80 km elektrische Reichweite). Der BMW überzeugt mit Fahrdynamik, der Passat mit Laderaum und Komfort auf langen Strecken.

Kann ich einen Plug-in Hybrid an einer normalen Steckdose laden?

Ja, Plug-in Hybride lassen sich an einer normalen Haushaltssteckdose (Schuko, 230 V) laden. Der Ladevorgang dauert dann je nach Akkukapazität zwischen 4 und 10 Stunden. Mit einer Wallbox (AC 11 kW) ist der Akku meist in 1 bis 3 Stunden voll.

Welcher Plug-in Hybrid hat den niedrigsten Verbrauch?

Mit 9,7 kWh/100 km hat der Kia Sorento offiziell den niedrigsten Verbrauch im Vergleich, allerdings bei geringer elektrischer Reichweite von 55 km. Unter den SUVs mit ausgewogenem Verhältnis aus Verbrauch und Reichweite liegt der Toyota RAV4 mit 12,2 kWh/100 km vorn. Der VW Tiguan eHybrid liegt mit 14,1 kWh/100 km ebenfalls auf einem guten Niveau.