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Leasing

Leasingvertrag: Das solltest du wissen

Es ist durchaus verständlich, wenn dir unter einem Leasingvertrag zunächst nicht viel Konkretes einfällt. Die Welt des Leasings kann mit all ihren Begriffen und Verträgen ziemlich verwirrend sein! Daher ist es besonders wichtig, den Überblick nicht zu verlieren. Kurz gesagt: Ein Leasingvertrag ist eine Art des Mietvertrags, bei dem der Leasinggeber dem Leasingnehmer das Nutzungsrecht für einen bestimmten Zeitraum überlässt. Dabei zahlt der Leasingnehmer eine festgelegte Gebühr in Form von monatlichen Leasingraten an den Leasinggeber.


In diesem Artikel geben wir dir detaillierte Tipps, worauf du bei einem Leasingvertrag achten solltest.

Lesedauer

5 min

Datum

06.02.2024

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Leasingvertrag Definition

Ein Leasingvertrag ist eine Vereinbarung zwischen einem Autohersteller, einem Autohändler oder einer Leasinggesellschaft (Leasinggeber) und einem Unternehmen oder einer Privatperson (Leasingnehmer), die die zeitlich begrenzte Nutzung eines Fahrzeugs regelt. Im Rahmen dieses Vertrags überlässt der Leasinggeber dem Leasingnehmer das Nutzungsrecht an einem bestimmten Fahrzeug für einen festgelegten Zeitraum gegen regelmäßige Zahlungen.

Praxisbeispiel

Stell dir vor, eine Person benötigt ein zuverlässiges Auto für den täglichen Gebrauch, ist jedoch nicht in der Lage, die Kosten für den Kauf eines neuen Fahrzeugs auf einmal zu tragen. In diesem Fall könnte die Person einen Leasingvertrag mit einem Autohändler oder einer Leasinggesellschaft abschließen. Der Leasinggeber stellt der Person das gewünschte Fahrzeug zur Verfügung, und die Person zahlt dafür monatliche Leasingraten gemäß den im Vertrag festgelegten Bedingungen. Am Ende der Leasinglaufzeit kann die Person das Fahrzeug entweder zurückgeben, gegen ein neues Modell eintauschen, den Vertrag verlängern oder das Leasingfahrzeug kaufen.

Was beinhaltet der Leasingvertrag?

Du bist auf der Suche nach einem neuen Auto – ein teurer Kauf kommt für dich aber nicht in Frage? Dann könnte Leasing eine geeignete Option sein. Hierbei zahlst du eine fest vereinbarte monatliche Rate für dein neues Auto. Der zeitliche Rahmen des mietähnlichen Modells wird ebenfalls im Vorfeld festgelegt und beträgt aktuell bis zu vier Jahre. In diesem Zeitraum kannst du den geleasten Pkw bis zur Rückgabe beliebig nutzen. Allerdings übernimmst du während des Leasings, je nach Leasingart, auch mehr oder weniger Aufgaben und Kosten eines regulären Fahrzeughalters – was kostspielig werden kann.


Der dazugehörige Leasingvertrag hält die individuell vereinbarten Konditionen schriftlich fest. Ähnlich wie bei einem Kfz-Kaufvertrag werden sämtliche Angaben zum Fahrzeug und den Vertragspartner:innen notiert. Anstatt des Kaufpreises, findest du in einem Leasingvertrag die monatlich fällige Ratenhöhe.


Du planst eine Probefahrt mit deinem favorisierten Leasing-Auto? Denke dabei unbedingt an einen entsprechenden Probefahrtvertrag. Dieser regelt insbesondere Haftungs- und Versicherungsaspekte. Denn auch bei einer ersten Testfahrt kann ein Unfall passieren! Mit einem umfangreichen Probefahrtvertrag sicherst du dich ab und schützt dich vor teuren Überraschungen.


Grundsätzlich gilt: Im Falle eines Rechtstreits haben nur schriftliche Vereinbarungen vor Gericht Bestand. Prüfe deshalb auch vor der Unterzeichnung eines Leasingvertrags genau, ob alle wichtigen Details vollständig und korrekt angegeben sind.

Diese Infos sollten immer enthalten sein:

  • persönliche Daten des/der Leasinggeber:in und Leasingnehmer:in

  • vereinbarte Vertragslaufzeit samt Liefertermin 

  • monatliche Leasingrate

  • exakte Kostenaufstellung (inklusive Anzahlung, Nebenkosten, Sonderzahlungen)

  • fahrberechtigte Personen

  • ausführliche Informationen zum Fahrzeugmodell und der Ausstattung

  • aktueller Zustand des Pkws

  • Rückgabebedingungen

  • Kündigungsdetails

  • AGB und Datenschutzhinweise


Je nach Leasinggesellschaft kann ein Vertrag unterschiedlich gestaltet sein. Denn jede/r Anbieter:in darf hier individuell vorgehen. Einheitliche Vorgaben existieren bislang nicht. Für Orientierung sorgen lediglich Mietrecht-Paragraphen des Bürgerlichen Gesetzbuchs sowie Abschnitte des Handels- und Verbraucherkreditgesetzes.


Auch die gewählte Leasingart hat einen Einfluss auf die konkreten Bestandteile des Vertrags. So sollte dieser im Falle eines Restwertleasings immer den geschätzten Pkw-Restwert beinhalten. Beim Kilometerleasing hingegen gilt die Nennung der jährlichen Kilometerleistung als vertraglicher Standard. Außerdem sollten sämtliche Kosten festgehalten werden, die bei einem abweichenden Kilometerstand anfallen.

Benötigte Unterlagen für den Abschluss eines Leasingvertrags 

  • Gültiges Ausweisdokument: Damit ein Leasingvertrag zustande kommen kann, musst du spätestens bei der Unterzeichnung deinen Personalausweis oder Reisepass vorlegen. So bestätigst du deine Identität und Leasingberechtigung. Denn für den Leasingvertrag musst du mindestens 18 Jahre alt sein und einen festen Wohnsitz in Deutschland haben. Alternativ benötigst du eine gültige Aufenthaltsgenehmigung sowie eine Meldebestätigung.


  • Aktuelle Gehaltsnachweise: Ein regelmäßiges, sicheres Einkommen zählt ebenfalls zu den wesentlichen Voraussetzungen eines seriösen Privatleasings. Dabei muss dein Verdienst deine regelmäßigen Ausgaben problemlos decken und gleichzeitig für die monatliche Leasingrate ausreichen.


  • Selbstauskunft: Mit diesem Dokument gibst du dem/der Leasinggeber:in nicht nur weitere Auskünfte zu deiner Person, sondern insbesondere zu deinen finanziellen Einnahmen und Ausgaben. Die Selbstauskunft ist daher eine wichtige Grundlage, um deine Kreditwürdigkeit festzustellen.

Leasingvertragsarten

Du fragst dich, welche Leasingart am besten zu dir passt? Oder möchtest mehr über die Unterschiede einzelner Leasingmodelle erfahren? Kein Problem! Die zwei bekanntesten Vertragsarten des Kfz-Leasings sind Restwert- und Kilometerleasing

Kilometerleasing

Beim Kilometerleasing dreht sich alles um den Kilometerstand des Fahrzeugs. Je nachdem, welche Laufleistung für die Nutzung vereinbart wird, steigt auch deine Monatsrate entsprechend an. Legst du mehr Kilometer zurück als geplant, musst du nachzahlen. Fährst du weniger, kannst du bei der Rückgabe wiederum Geld zurückbekommen. Einen Erstattungsanspruch hast du aber nur, wenn dieser im Leasingvertrag schriftlich festgehalten wurde.

Restwertleasing

Beim Restwertleasing basiert die Höhe der monatlichen Rate hingegen auf dem geschätzten Restwert des Autos. Dieser wird im Vorfeld festgelegt und entspricht dem Verkaufswert, welcher nach Abschluss des Leasingzeitraums voraussichtlich erzielt werden kann. Ein höherer Restwert sorgt dabei für eine geringere Leasingrate. Abnutzung und Schäden verringern natürlich den Marktwert des Fahrzeugs. Ist dieser gegen Ende der Mietdauer niedriger als vereinbart, musst du die Differenz übernehmen. Eine Rückerstattung erhältst du, wenn der Restwert des Pkw höher ausfällt als erwartet. Umso wichtiger ist es demnach, diesen als Leasingnehmer:in sorgfältig zu pflegen und regelmäßige Wartungen durchzuführen, die nicht immer ganz günstig sind.

Full-Service-Leasing

Einige Leasinggeber bieten außerdem ein sogenanntes Full-Service-Leasing an. Wie der Name bereits vermuten lässt, sind hier einzelne Serviceleistungen inklusive – aber, Vorsicht: nicht alle! Je nach Leasinggesellschaft können diese stark variieren. Während bei manchen Anbieter:innen lediglich die Kfz-Steuer und Leasingversicherung in der monatlichen Rate enthalten ist, übernehmen andere auch Wartungs- und Reparaturkosten. Auch wenn diese Leasingart also ein All-inclusive-Paket suggeriert: Halten kann sie dieses Versprechen nicht. Ganz anders das Auto Abo von FINN: Abonnierst du dein neues Auto flexibel über sechs oder zwölf Monate, fährst du wirklich rundum sorglos – inklusive Versicherung, Kfz-Steuer und Co.!

Welche Vor- und Nachteile hat ein Leasingvertrag?

Fakt ist: Mit einem Leasingvertrag hast du selbst ohne ein großes Eigenkapital die Chance auf ein neuwertiges oder sogar neues Auto. Innerhalb des vereinbarten Zeitraums kannst du dieses verbindlich nutzen. Anschließend gibst du das Fahrzeug wieder bei deiner Leasinggesellschaft zurück – ohne es kaufen zu müssen. Ein weiterer Vorteil ist die von Anfang an planbare Monatsrate.


Dennoch treffen dich bei einem Leasingvertrag auch unerwartete Kosten. So zahlst du nicht nur für die Nutzung des Pkws, sondern in der Regel auch für alle anfallenden Nebenkosten inklusive einer möglichen Anzahlung. Vor allem Reparaturkosten können schnell sehr teuer werden. Zudem bist du als Leasingnehmer:in selbst für die Wartung und Pflege des Autos zuständig sowie oftmals zu einer Vollkaskoversicherung verpflichtet. Schwierig wird es außerdem, wenn du deinen Leasingvertrag vorzeitig kündigen möchtest. Denn das ist nur in Ausnahmefällen möglich. 

Die Vorteile eines Leasingvertrags

Leasing ist das Richtige, wenn...

  • du nach einer klassischen Finanzierungsalternative suchst

  • du verhältnismäßig wenig Eigenkapital einsetzen möchtest

  • du bei deinem Automodell mehr Wert auf Beständigkeit als Flexibilität legst

  • du alle Aufgaben und Pflichten eines Fahrzeughalters übernehmen willst

Die Nachteile eines Leasingvertrags

Leasing ist nichts für dich, wenn...

  • du dich nicht jahrelang binden willst

  • du keine Lust auf eine teure Anzahlung und unerwartete Kosten hast

  • du so flexibel wie möglich bleiben möchtest

  • du dein Auto beliebig oft wechseln willst

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Fazit

Ein Leasingvertrag ist eine beliebte Wahl sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen, die die Nutzung eines Fahrzeugs ohne direkten Kauf wünschen. Die Möglichkeit, regelmäßig auf aktuellere Modelle umzusteigen und die potenziell günstigeren monatlichen Raten machen Leasing für viele zu einer attraktiven Alternative zum Kauf. Es ist jedoch von entscheidender Bedeutung, die Vertragsbedingungen sowie die verschiedenen Optionen und Leasingangebote genau zu prüfen und alle Details zu verstehen, um unvorhergesehene Kosten oder Einschränkungen zu vermeiden. Letztendlich liegt die Entscheidung bei dir, ob ein Leasingvertrag deinen eigenen Bedürfnissen und finanziellen Möglichkeiten gerecht wird.

Häufige Fragen zum Thema Leasingvertrag

Was versteht man unter einem Leasingvertrag?

Ein Leasingvertrag ist eine Vereinbarung zwischen einem Leasinggeber und einem Leasingnehmer, die die zeitlich begrenzte Überlassung eines Vermögensgegenstandes, in diesem Fall eines Autos, gegen regelmäßige Zahlungen regelt. Der Leasingnehmer hat das Recht, das Fahrzeug für einen vereinbarten Zeitraum zu nutzen, während der Leasinggeber Eigentümer des Fahrzeugs bleibt.

Kann man einen Leasingvertrag vorzeitig kündigen? 

In der Regel ist es möglich, einen Leasingvertrag vorzeitig zu kündigen, jedoch können damit Kosten und Gebühren verbunden sein. Diese können je nach Vertragsbedingungen und individuellen Umständen variieren. Vorzeitige Kündigungen können dazu führen, dass der Leasingnehmer eine vorzeitige Rückzahlung oder eine Entschädigung für entgangene Einnahmen leisten muss.

Was gibt es für Leasingverträge?

Es gibt verschiedene Arten von Leasingverträgen, die je nach den Bedürfnissen und Präferenzen der Parteien gestaltet werden können. Zu den gängigen Arten von Leasingverträgen gehören das Kilometerleasing, bei dem die Leasingraten basierend auf der jährlichen Kilometerleistung berechnet werden, das Restwertleasing, bei dem der Leasingnehmer am Ende der Vertragslaufzeit das Fahrzeug zu einem vorher vereinbarten Restwert kaufen kann, sowie das Full-Service-Leasing, bei dem zusätzliche Dienstleistungen wie Wartung und Leasing mit Versicherung im Vertrag enthalten sind. 

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