Der Mercedes-Benz CLA setzt sich gegen starke Konkurrenz durch und holt den begehrten Titel. Entdecke, was den neuen Sieger und die Gewinner der vergangenen Jahre so besonders macht.
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Zuletzt aktualisiert
23.07.2026
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Die Entscheidung ist gefallen: Der neue Mercedes-Benz CLA ist das "Auto des Jahres 2026. Mit 320 Punkten setzte sich das kompakte Modell bei der Wahl im Rahmen der Brussels International Motor Show deutlich gegen Škoda Elroq und Kia EV4 durch. Damit holt Mercedes-Benz den europäischen Titel erstmals seit 52 Jahren wieder nach Stuttgart.
Die Jury überzeugte das starke Gesamtpaket: Der CLA punktete mit seinem hocheffizienten Elektroantrieb, dem zukunftsweisenden 800-Volt-System für extrem kurze Ladezeiten und dem neuen Betriebssystem MB.OS, das KI-Funktionen direkt ins Cockpit integriert. Neben dem CLA, dem Škoda Elroq und dem Kia EV4 erreichten der Citroën C5 Aircross, der Fiat Grande Panda, der Dacia Bigster und der Renault 4 das Finale der besten Sieben.

Die wichtigsten Daten im Überblick:

Charleen
FINN-Expertin
Stärken
Schwächen
Der "Car of the Year"-Award zählt zu den wichtigsten europäischen Autopreisen. Seit 1964 vergibt eine internationale Fachjury aus 59 Motorjournalist:innen aus 23 Ländern den Titel jährlich.
Teilnehmen dürfen nur neue, serienreife Modelle, die bis Ende des Vorjahres in mindestens fünf europäischen Märkten zu veröffentlichten Preisen erhältlich sind. Facelifts und bloße Antriebsvarianten sind ausgeschlossen.
Aus der Longlist wählt die Jury sieben Finalisten und testet sie intensiv. Bewertet werden unter anderem Design, Komfort, Sicherheit, Fahrdynamik, Innovation und Preis-Leistungs-Verhältnis.
Für das Jahr 2026 qualifizierten sich Mercedes-Benz CLA, Škoda Elroq, Kia EV4, Citroën C5 Aircross, Fiat Grande Panda, Dacia Bigster und Renault 4 für die Endrunde. Zum Schluss verteilt jedes Jurymitglied 25 Punkte auf mindestens fünf Finalisten und bestimmt einen Favoriten.
Die Top 3 der vergangenen fünf Jahre zeigen: Elektrische und elektrifizierte Modelle prägen die Wahl deutlich.
Jahr | Platz 1 | Platz 2 | Platz 3 |
2025 | Renault 5 E-Tech Electric / Alpine A290 | Kia EV3 | Citroën C3 / ë-C3 |
2024 | Renault Scénic E-Tech Electric | BMW 5er | Peugeot 3008 |
2023 | Jeep Avenger | Volkswagen ID. Buzz | Nissan Ariya |
2022 | Kia EV6 | Renault Mégane E-Tech Electric | Hyundai Ioniq 5 |
2021 | Toyota Yaris | Fiat 500 | Cupra Formentor |

Der Renault 5 E-Tech Electric teilte sich 2025 den Titel mit dem Alpine A290. Der kompakte Stromer verbindet emotionales Retro-Design, agiles Fahrverhalten und moderne Technik auf einer Länge von unter vier Metern.
Im Alltag punktet der Renault 5 mit cleveren Details wie bidirektionalem Laden und einem in Google Maps integrierten EV-Routenplaner, der Ladehalte und Batterievorkonditionierung automatisch berechnet. Die Jury lobte besonders, wie der Renault 5 bezahlbare Elektromobilität mit echtem Fahrspaß und starkem Charakter vereint.
Die wichtigsten Daten im Überblick:

Charleen
FINN-Expertin
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2024 gewann der Renault Scénic E-Tech Electric vor BMW 5er und Peugeot 3008. Das elektrische Familienauto überzeugte die Jury mit viel Platz, seinem OpenR link mit Google-Integration und dem innovativen, Solarbay-Panoramadach. Der Scénic erfindet sich in der neuen Generation als geräumiges Elektro-Modell neu, ohne seine praktischen Wurzeln zu vergessen. Mit bis zu 616 Kilometern Reichweite und einem familienfreundlichen Kofferraum beweist er, dass nachhaltige Mobilität und hohe Alltagstauglichkeit perfekt zusammenpassen.
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Charleen
FINN-Expertin
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Mit dem Jeep Avenger gewann 2023 erstmals ein Jeep-Modell den europäischen Titel. Der kompakte Avenger kombiniert markantes Design, 360-Grad-Karosserieschutz und moderne Konnektivität. Bei FINN ist er auch als Benziner verfügbar. Als erstes vollelektrisches Modell der Marke für Europa bewahrt der Avenger die robuste Optik seiner größeren Geschwister, passt aber mit knapp über vier Metern Länge perfekt in die Stadt. Die Jury hob besonders das gelungene Verhältnis aus kompakten Abmessungen, gutem Platzangebot und effizientem Antrieb hervor.
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Charleen
FINN-Expertin
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Der Kia EV6 gewann 2022 als erstes Kia-Modell auf der E-GMP-Plattform. Entscheidende Stärken sind die 800-Volt-Architektur für schnelle Ladezeiten, das dynamische Fahrverhalten und die bidirektionale Ladefunktion.
Mit seinem mutigen Design und der extrem kurzen Ladedauer an Schnellladesäulen setzte der EV6 ein echtes Ausrufezeichen in der Mittelklasse. Die Jury honorierte zudem das großzügige Platzangebot im Innenraum, das durch den langen Radstand der reinen Elektroplattform ermöglicht wird.
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Charleen
FINN-Expertin
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2021 gewann der Toyota Yaris. Sein Vollhybrid-Antrieb spart besonders in der Stadt Kraftstoff; dazu kommen agiles Handling und ein für die Klasse hohes Sicherheitsniveau.
Toyota hat das Kleinwagensegment mit der vierten Yaris-Generation auf ein neues Level gehoben. Die Jury überzeugte nicht nur der reibungslose Wechsel zwischen Elektro- und Verbrennungsmotor, sondern auch das dynamischere Design und die umfangreiche Sicherheitsausstattung, die in dieser Fahrzeugklasse Maßstäbe setzt.
Die wichtigsten Daten im Überblick:

Charleen
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Die Kandidatenliste für 2027 wächst noch bis Ende Oktober 2026. Auffällig ist der Fokus auf kompakte Elektroautos: Renault Twingo, Škoda Epiq, VW ID. Polo und Kia EV2 bringen gute Voraussetzungen für die Jurywertung mit. Bei den größeren Modellen zählen der elektrische Volvo EX60 und der Mercedes-Benz GLC zu den spannenden Anwärtern. Die sieben Finalisten werden Ende Oktober bekannt gegeben, der Sieger folgt im Januar 2027.
