Jeep ist die US-amerikanische Ursprungsmarke des Geländewagens und seit 1941 Synonym für Offroad-Fähigkeit. Der sieben Schlitze breite Kühlergrill und das „Trail Rated“-Gütesiegel ziehen sich bis heute durch die gesamte Modellpalette. Seit 2021 gehört Jeep zum Stellantis-Konzern und treibt parallel zu den klassischen Geländewagen die eigene Elektrifizierung voran.
Ursprung 1941 als US-Militärfahrzeug
Sieben-Schlitz-Kühlergrill seit der Gründung
Teil des Stellantis-Konzerns seit 2021


Jeeps Modellpalette reicht vom Kompakt-SUV über den Geländewagen bis zum Pick-up. Jede Karte führt dich weiter zu den passenden Angeboten – unabhängig davon, ob das Modell gerade im FINN Abo verfügbar ist.
1941–1945
Der Willys MB entstand 1941 als robustes Geländefahrzeug für die US Army. Die Herkunft des Namens „Jeep“ ist bis heute nicht restlos geklärt, gängige Theorien reichen von der Militärabkürzung „GP“ für „General Purpose“ bis zur Comicfigur „Eugene the Jeep“. 1945 folgte mit dem CJ, kurz für „Civilian Jeep“, die erste zivile Version.
1963–1987
1963 brachte Jeep mit dem Wagoneer ein Modell auf den Markt, das rückblickend oft als Vorläufer des modernen SUV gilt. 1974 kam der kompaktere Cherokee dazu. In diesen Jahrzehnten wechselte Jeep mehrfach den Besitzer: von Kaiser über American Motors bis Chrysler, das die Marke 1987 übernahm.
1992–2021
1992 stellte Jeep den ersten Grand Cherokee als eigenständiges Premium-SUV vor. Mit der Fusion von Fiat Chrysler Automobiles und der PSA-Gruppe entstand 2021 der Stellantis-Konzern, zu dem Jeep seither gehört. Seit 2023 elektrifiziert Jeep sein Einstiegssegment gezielt, zuerst mit dem Avenger und inzwischen auch mit dem Compass.
Jeep deckt mit SUVs, einem Geländewagen und einem Pick-up ausschließlich Offroad-orientierte Segmente ab. Hier findest du die wichtigsten Modelle nach Fahrzeugtyp sortiert, mit Motoren, Leistung, Kofferraumvolumen und Neuwagenpreis. Die Spalte „Status“ sagt dir, was du davon heute noch neu bestellen kannst.
Von kompakt bis kompakt-plus: Die SUV-Palette bildet das Einstiegssegment der Marke und ist der Teil des Programms, den Jeep in Deutschland aktiv ausbaut.
| Modell | Fahrzeugtyp | Motoren | Leistung (PS) | Kofferraum (l) | Neuwagenpreis ab | Status |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Jeep Avenger | Kompakt-SUV | Benzin, Mild-Hybrid, Hybrid, Elektro | 100–156 | 325–1.277 | 26.600 € | Aktuell bestellbar |
| Jeep Compass | Kompakt-SUV | Mild-Hybrid, Plug-in-Hybrid, Elektro | 145–375 | 550–1.561 | 39.900 € | Aktuell bestellbar |
| Jeep Renegade | Kompakt-SUV | Mild-Hybrid | 130 | 351–1.297 | 31.100 € | Auslaufmodell |
Neuwagenpreise sind unverbindliche Listenpreise des Herstellers (inkl. 19 % MwSt.), keine FINN Abo-Raten.
Für echtes Offroad-Format stehen der Wrangler und der Gladiator. Beide sind in Deutschland ausgelaufen beziehungsweise nicht mehr bestellbar, prägen das Bild der Marke aber bis heute und stehen deshalb weiterhin hier.
| Modell | Fahrzeugtyp | Motoren | Leistung (PS) | Kofferraum (l) | Neuwagenpreis ab | Status |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Jeep Wrangler | Geländewagen/Cabrio | Benzin | 272 | 533–2.050 | 70.900 € | Auslaufmodell, nur noch als Lagerfahrzeug |
| Jeep Gladiator | Pick-up | Diesel | 264 | – | – | Nicht mehr bestellbar |
| Jeep Grand Cherokee | Oberklasse-SUV | Plug-in-Hybrid | 380 | 533–2.004 | – | Nicht mehr bestellbar |
Für den Gladiator und den Grand Cherokee veröffentlicht Jeep in Deutschland keine Preisliste mehr, daher ist hier kein Neuwagenpreis angegeben. Der Gladiator ist ein Pick-up und hat statt eines Kofferraums eine Ladefläche von 1.531 mm Länge. Neuwagenpreise sind unverbindliche Listenpreise des Herstellers (inkl. 19 % MwSt.), keine FINN Abo-Raten.
Rein elektrisch bietet Jeep in Deutschland aktuell zwei Jeep Elektroautos an: Avenger Elektro und Compass Elektro. Welches davon gerade im FINN Abo verfügbar ist, siehst du oben in der Modellübersicht.
| Modell | Fahrzeugtyp | Motoren | Leistung (PS) | Kofferraum (l) | Neuwagenpreis ab |
|---|---|---|---|---|---|
| Jeep Avenger Elektro | Kompakt-SUV | Elektro | 156 | 355–1.252 | 38.500 € |
| Jeep Compass Elektro | Kompakt-SUV | Elektro | 213–375 | 550–1.561 | 47.900 € |
Neuwagenpreise sind unverbindliche Listenpreise des Herstellers (inkl. 19 % MwSt.), keine FINN Abo-Raten.
Peter Stoffels
Markenchef Jeep Deutschland
Der Recon ist die vollelektrische Interpretation des Wrangler mit bis zu 650 PS, ausbaubaren Türen und Trail-Rated-Siegel. Ursprünglich für Ende 2026 auch für Europa angekündigt, bestätigte Jeep im Juni 2026, dass Recon und Wagoneer S vorerst nicht wie geplant nach Europa kommen. Im Juli 2026 kündigte Jeep an, den Recon nun 2027 in Europa einzuführen.
Der Wagoneer S ist Jeeps erstes globales Elektro-SUV mit rund 600 PS und war ursprünglich für Herbst 2026 auch in Deutschland geplant. Seit der Ankündigung im Juni 2026, dass das Modell vorerst nicht wie geplant nach Europa kommt, gibt es keinen bestätigten Starttermin für den deutschen Markt. In den USA pausiert Jeep zudem die Produktion des Modelljahrs 2026 zugunsten einer überarbeiteten Version für 2027.
Jeeps eigenes Gütesiegel für nachgewiesene Geländetauglichkeit, dahinter stehen mehrere Allradsysteme von Command-Trac bis Rock-Trac.
Das 4xe-Kürzel steht bei Jeep für elektrifizierten Allrad. In Wrangler und Grand Cherokee war es ein Plug-in-Hybrid; in Deutschland trägt es heute der Compass, als Plug-in-Hybrid und als rein elektrische Allradversion mit 375 PS.
Avenger Elektro und Compass Elektro bilden den vollelektrischen Einstieg der Marke in Europa, mit 54 bis 96 kWh Batteriekapazität.
Moderne Fahrerassistenz und Konnektivität über Uconnect sind in den aktuellen Modellen serienmäßig oder optional an Bord.
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Der Hersteller von Jeep ist der Stellantis-Konzern. Stellantis entstand 2021 aus dem Zusammenschluss von Fiat Chrysler Automobiles und der französischen PSA-Gruppe. Davor gehörte Jeep zu Fiat Chrysler Automobiles, ursprünglich zu Chrysler.
„Jeep“ hat keine direkte deutsche Übersetzung. Der Name stammt vermutlich von der Militärabkürzung „GP“ für „General Purpose“. Teils wird auch die Comicfigur „Eugene the Jeep“ als Quelle genannt.
Jeep kommt aus den USA. Die Marke geht auf den Willys MB zurück, ein Geländefahrzeug, das 1941 für die US Army entwickelt wurde und ab 1945 auch zivil verkauft wurde.
Der günstigste aktuelle Jeep ist der Avenger. Als Neuwagen startet er bei 26.600 € in der Ausstattung Longitude mit dem 100-PS-Benziner. Das ist ein unverbindlicher Listenpreis des Herstellers inklusive Mehrwertsteuer.
Der Jeep Wrangler startet als Neuwagen bei 70.900 € in der Ausstattung Sahara, der Rubicon bei 72.900 €. Beide fahren mit dem 272 PS starken 2.0-Benziner. Die frühere Plug-in-Hybrid-Version 4xe wird in Deutschland nicht mehr angeboten, und den Wrangler selbst gibt es nur noch als Lagerfahrzeug.
Der neue Jeep Compass startet bei 39.900 € als Mild-Hybrid mit 145 PS. Die vollelektrische Version beginnt bei 47.900 €, die Allradvariante 4xe Elektro mit 375 PS bei 54.900 €.
Der Grand Cherokee wird in Deutschland nicht mehr angeboten. Jeep hat das Modell im November 2025 aus dem deutschen Programm genommen und veröffentlicht dafür keine Preisliste mehr. Zuletzt war er ausschließlich als Plug-in-Hybrid 4xe mit 380 PS erhältlich.
Neu bestellbar sind aktuell der Avenger und der neue Compass, beide auch vollelektrisch. Der Renegade und der Wrangler laufen aus und sind nur noch als Lagerfahrzeuge zu bekommen. Gladiator und Grand Cherokee hat Jeep aus dem deutschen Programm genommen.
Der Grand Cherokee wurde im November 2025 aus dem deutschen Programm genommen, der Gladiator ist mit dem Auslaufen seines Dieselmotors ebenfalls entfallen. Der ältere Cherokee ist ausgelaufen; ein rein US-amerikanischer Nachfolger soll laut Markenaussagen nicht nach Europa kommen. Auch Patriot und Commander werden in Europa nicht mehr angeboten. Die Hochleistungsversion Grand Cherokee Trackhawk mit bis zu 710-PS-V8 wurde bereits vor einigen Jahren eingestellt.
Beide Modelle waren ursprünglich für 2026 in Deutschland geplant. Im Juni 2026 kündigte Jeep an, dass beide vorerst nicht wie geplant nach Europa kommen. Für den Recon nennt Jeep inzwischen 2027 als neuen Zieltermin, für den Wagoneer S gibt es aktuell keinen bestätigten Termin.
Das lässt sich nicht pauschal beantworten, es hängt stark vom Modell und Baujahr ab. Aktuelle Modelle wie Avenger und Compass teilen sich viel Technik mit anderen Stellantis-Marken, was Wartung und Ersatzteilversorgung in Europa erleichtert.

