Schnee, Regen oder einfach nur eine kurvige Landstraße: Allradantrieb macht Elektroautos in genau diesen Situationen spürbar souveräner. Was früher vor allem Verbrennern vorbehalten war, gehört inzwischen auch bei E-Autos zum Standard.
Gleichzeitig bringen Hersteller wie BMW und Audi gerade neue Allrad-Plattformen mit 800-Volt-Technik auf die Straße, die deutlich schneller laden und weiter kommen als ihre Vorgänger. Auch Volkswagen und Volvo erweitern ihr Allrad-Angebot. Wer aktuell nach einem E-Auto mit Allrad sucht, hat so viel Auswahl wie nie zuvor.
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6 min
Zuletzt aktualisiert
11.08.2026
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| Platz | Modell | Einstiegspreis | Reichweite | Besonderheit |
| 1 | BMW iX3 50 xDrive | 70.900 € | bis 794 km | Schnellstes Laden dank 800-Volt-Technik |
| 2 | BMW i4 xDrive40 | 64.800 € | bis 546 km | Allrad-Gran-Coupé mit sportlichem Handling |
| 3 | Tesla Model Y Allrad | 52.990 € | bis 600 km | Dichtestes Schnellladenetz in Deutschland |
| 4 | VW ID.7 Tourer GTX 4MOTION | 64.635 € | bis 595 km | Serienmäßig mit Massagesitzen |
| 5 | Polestar 2 Long Range Dual Motor | 56.990 € | bis 596 km | Klassische Limousine statt SUV-Form |
| 6 | Audi A6 Avant e-tron quattro | 81.450 € | bis 681 km | Allrad-Kombi mit größter Reichweite der Liste |
| 7 | BYD Sealion 7 Excellence Allrad | 60.990 € | bis 502 km | Meiste Leistung fürs Geld |
| 8 | Škoda Enyaq 85x | 56.750 € | bis 574 km | Meistverkauftes Elektro-SUV mit viel Platz |
| 9 | Volvo EX30 Twin Motor Performance | 55.290 € | bis 450 km | Kompaktester Allradler der Liste |
| 10 | Suzuki eVitara AllGrip | 39.490 € | bis 395 km | Günstigster vollwertiger Allradler am Markt |
Für diese Bestenliste haben wir nicht nur auf die reine Leistung geschaut. Entscheidend waren außerdem Reichweite, Ladegeschwindigkeit und Platzangebot. Dabei ist uns wichtig, dass für jedes Budget und jeden Anspruch etwas dabei ist, egal ob Limousine, Kombi oder kompakter Allradler.
Du suchst gezielt nach den besten Elektro SUV mit Allrad? Dann sieh dir unsere Liste der besten Elektro SUV Allrad an! Falls dir Allradantrieb nicht so wichtig ist, lohnt sich auch ein Blick auf unsere Bestenliste der besten Elektro SUV.

Der BMW iX3 ist das erste Modell der Fahrzeuggeneration Neue Klasse von BMW und läutet damit einen technischen Neuanfang für die Marke ein. Dank 800-Volt-Technik lädt das SUV besonders schnell: In rund 20 Minuten füllt sich der Akku von 10 auf 80 Prozent. Im ADAC-Test kam der iX3 damit im Alltag auf rund 669 Kilometer, etwas weniger als die 794 Kilometer aus dem Prospekt, aber immer noch genug für die meisten Langstrecken.
Der iX3 50 xDrive fährt serienmäßig mit zwei Motoren und Allradantrieb. Innen setzt BMW auf ein neues Bediensystem namens Panoramic iDrive, das die wichtigsten Informationen breit über die Frontscheibe projiziert.

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Mit dem i4 xDrive40 bringt BMW die Allrad-Version seines elektrischen Gran Coupés auf die Straße. In rund 30 Minuten lädt der Akku von 10 auf 80 Prozent, im ADAC-Test kam der i4 xDrive40 damit im Alltag auf rund 450 Kilometer, spürbar weniger als die 546 Kilometer aus dem Prospekt, aber für die meisten Fahrten immer noch ausreichend.
Zwei Elektromotoren verteilen die Kraft auf beide Achsen und sorgen für ein spürbar dynamischeres Handling als bei den Hecktrieblern der Baureihe. Die flach abfallende Dachlinie verleiht dem BMW i4 eine coupéhafte Silhouette, die ihn optisch klar von klassischen SUVs abhebt. Innen setzt BMW auf ein gebogenes Display, das Tacho und Infotainment in einem aufgeräumten Bildschirm vereint. Bedient wird alles über das bekannte iDrive-System.

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Das Tesla Model Y war jahrelang das meistverkaufte Elektroauto Deutschlands und hat sich zuletzt wieder an die Spitze der Zulassungszahlen gearbeitet. Am Supercharger lädt die Batterie in rund 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent, laut ADAC kommt das Model Y damit im Alltag auf rund 535 Kilometer, etwas weniger als die 600 Kilometer aus dem Prospekt.
Die Allradversion mit dem großen Akku bietet viel Reichweite und ein riesiges Ladevolumen. Zum Hauptkofferraum kommt nämlich ein zusätzliches Fach unter der Fronthaube dazu. Tesla profitiert außerdem vom dichten Supercharger-Netz, das lange Fahrten unkompliziert macht. Serienmäßig sind im Tesla Model Y Allrad fünf Sitzplätze verbaut.

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Mit dem ID.7 Tourer GTX bringt Volkswagen die Allrad-Kombi-Version seiner Oberklasse-Baureihe auf die Straße. An der Schnellladesäule lädt der Akku mit bis zu 200 kW, im ADAC-Test kam der ID.7 Tourer GTX damit im Alltag auf rund 475 Kilometer, spürbar weniger als die 595 Kilometer aus dem Prospekt. Der 4MOTION-Dualmotor-Antrieb schaltet den Frontmotor bei Bedarf automatisch ab, um Strom zu sparen.
Braucht das Auto mehr Traktion, etwa bei Nässe oder starkem Beschleunigen, schaltet er sich innerhalb von Millisekunden wieder zu. Mit seinem langen Radstand bietet der ID.7 Tourer viel Platz für fünf Personen und unter den beiden Kombis in dieser Liste den größeren Kofferraum. Serienmäßig sind Massagesitze mit an Bord, die auch auf langen Strecken für Komfort sorgen.

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Der Polestar 2 ist die klassische Limousine unter den E-Autos mit Allrad und bringt damit bewusst eine Alternative zu den vielen anderen Karosserieformen dieser Liste mit. Der Ladehub von 10 auf 80 Prozent dauert rund 28 Minuten, im ADAC-Test kam der Long Range Dual Motor damit im Alltag auf rund 395 Kilometer, spürbar weniger als die 596 Kilometer aus dem Prospekt.
Zwei Elektromotoren sorgen für Allradantrieb und sportliche Fahrleistungen. Die große, elektrisch öffnende Heckklappe erleichtert außerdem den Zugang zum Kofferraum. Innen setzt Polestar auf ein reduziertes Cockpit mit Google-Diensten, darunter Google Maps und Google Assistant. Der Long Range Dual Motor eignet sich damit für alle, die Allradantrieb lieber in einer flachen, dynamischen Karosserieform fahren möchten.

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Mit dem Audi A6 Avant e-tron bringt Audi seine obere Mittelklasse als Kombi mit Allradantrieb auf die Straße. Dank 800-Volt-Architektur dauert der Ladehub von 10 auf 80 Prozent nur rund 21 Minuten, im ADAC-Test kam der A6 Avant e-tron damit im Alltag auf rund 580 Kilometer, etwas weniger als die 681 Kilometer aus dem Prospekt.
Zwei Elektromotoren verteilen die Kraft auf beide Achsen, während die schnelle Ladetechnik lange Standzeiten vermeidet. Dank exzellenter Aerodynamik erreicht der Kombi eine der höchsten Reichweiten dieser Liste. Damit eignet sich der A6 Avant e-tron quattro besonders für Vielfahrer:innen, die auch mit viel Gepäck lange Strecken zurücklegen.

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Der BYD Sealion 7 zeigt, dass BYD nicht nur bei Batterien, sondern auch bei der Leistung mithalten kann. Mit bis zu 240 kW lädt der Akku vergleichsweise schnell, im ADAC-Test kam der Sealion 7 damit im Alltag auf rund 430 Kilometer, deutlich weniger als die 502 Kilometer aus dem Prospekt.
Die Allradversion Excellence hat zwei Motoren mit zusammen 530 PS und beschleunigt damit spürbar zügiger als die meisten Elektro-SUVs dieser Liste. Der Akku heißt Blade Battery und gilt als besonders sicher, auch wenn er beschädigt wird.

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Der Škoda Enyaq zählt zu den meistverkauften Elektroautos Deutschlands und ist in der 85x-Version zusätzlich mit Allradantrieb erhältlich. An der Schnellladesäule lädt der Akku mit bis zu 175 kW, im ADAC-Test kam der Enyaq 85x damit im Alltag auf rund 465 Kilometer, etwas weniger als die 574 Kilometer aus dem Prospekt.
Zwei Elektromotoren sorgen dabei für mehr Traktion bei Nässe, Schnee oder auf unebenem Untergrund. Mit einer Länge von 4,66 Metern bietet der Enyaq viel Platz für Passagiere und Gepäck. Dazu gibt es zahlreiche praktische Details, die Škoda als "Simply Clever"-Lösungen bezeichnet. Damit eignet sich der 85x besonders für Familien und alle, die regelmäßig viel transportieren.

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Der Volvo EX30 ist das kompakteste Modell in diesem Vergleich und zeigt, dass Allradantrieb längst nicht nur großen Fahrzeugen vorbehalten ist. Der Volvo EX30 hat zwei Elektromotoren, einen an der Vorder- und einen an der Hinterachse. Zusammen leisten sie 428 PS und beschleunigen das Auto schneller als viele deutlich größere Allradler. Im ADAC-Test kam der EX30 damit im Alltag auf rund 390 Kilometer, spürbar weniger als die 450 Kilometer aus dem Prospekt, aber für die kompakte Klasse ein solider Wert.
Technisch basiert der EX30 auf einer Plattform von Geely, dem Mutterkonzern von Volvo. Auf dieser Basis baut auch der ähnlich kompakte smart #1 auf. Innen setzt Volvo auf ein reduziertes, minimalistisches Cockpit mit zentralem Touchscreen.

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Ein zweiter Elektromotor an der Hinterachse ergänzt den Frontmotor und sorgt so für Traktion auf unbefestigten Wegen oder bei Glätte. Die um 16 Zentimeter verschiebbare Rückbank schafft je nach Bedarf mehr Bein- oder mehr Kofferraumfreiheit. Damit richtet sich der eVitara AllGrip vor allem an Fahrer:innen, die Allradantrieb möglichst günstig fahren möchten.

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Der Markt für Elektro-Allradmodelle bleibt auch in den kommenden Monaten in Bewegung. Volvo bringt mit dem EX60 Twin Motor ein neues Elektro-SUV mit 800-Volt-Technik. Die Leistung reicht je nach Ausstattung von 374 bis 680 PS. Der Akku lädt dank der schnellen Ladetechnik in weniger als 20 Minuten. Bestellbar soll der EX60 ab Herbst 2026 sein, der Marktstart ist für Anfang 2027 geplant.
Auch Audi bringt bald eine elektrische Allradversion seines beliebten Mittelklasse-SUV: den Q5 e-tron quattro. Der Marktstart ist für Anfang 2027 geplant. Wer lieber beim VW-Konzern bleibt, kann sich auf das Facelift des VW ID.4 freuen. Das SUV bekommt eine neue technische Basis, die MEB+-Plattform. Dabei kannst du weiterhin zwischen Heck- und Allradantrieb wählen. Der Marktstart ist für Herbst 2026 geplant.
Das beste E-Auto mit Allrad ist für uns aktuell der BMW iX3 50 xDrive. Mit 800-Volt-Technik, sehr hoher Reichweite und schnellem Laden liefert er das stärkste Gesamtpaket im Vergleich. Wer stattdessen mehr Wert auf ein dichtes Ladenetz und einen niedrigeren Preis legt, ist mit dem Tesla Model Y ebenfalls gut beraten.
Für den günstigsten Einstieg in den Allradantrieb sorgt der Suzuki eVitara AllGrip, während der VW ID.7 Tourer GTX 4MOTION die richtige Wahl für alle ist, die viel Platz und Komfort auf langen Strecken suchen. Wer statt eines SUV lieber eine sportliche Limousine fährt, findet im BMW i4 xDrive40 oder im Polestar 2 Long Range Dual Motor zwei überzeugende Alternativen. Und wer den kompaktesten Allradler im Vergleich sucht, wird beim Volvo EX30 Twin Motor Performance fündig.
Mit neuen Modellen wie dem Volvo EX60, dem Audi Q5 e-tron quattro und dem überarbeiteten VW ID.4 dürfte sich das Angebot an E-Autos mit Allrad 2026 und 2027 nochmal deutlich erweitern.
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