Die Elektromobilität entwickelt sich rasant weiter und immer mehr Hersteller erweitern ihr Portfolio um neue vollelektrische Modelle. Für 2026 sind zahlreiche neue E-Autos angekündigt, die unterschiedliche Fahrzeugklassen abdecken und neue Zielgruppen ansprechen.
Vom E-Kleinwagen für die Stadt bis hin zu Premium-SUVs wächst die Auswahl deutlich. Ein guter Zeitpunkt also, um einen Blick auf die wichtigsten neuen E-Autos zu werfen, die 2026 auf den Markt kommen.


Alpine A390
Audi A2 e-tron
BMW iX3
BMW i3
BYD Atto 2
BYD Denza Z9 GT
Cadillac Optiq
Citroën Ami Facelift
Cupra Formentor VZ5
Cupra Raval
Dacia Spring
Deepal S05
Deepal S07
Ferrari Elettrica
Genesis GV90
Honda 0 Series
Hyundai IONIQ 2
Hyundai IONIQ 3
Hyundai IONIQ 6
Jaguar EV Grand Tourer
Jeep Compass Elektro
Jeep Recon
Jeep Wagoneer S
KGM Musso EV
Kia EV2
Lancia Gamma
Lancia Ypsilon
Mazda CX-6e
Mercedes CLA Shooting Brake EQ
Mercedes GLB EQ
Mercedes GLC EQ
Mitsubishi Eclipse Cross
Nio Firefly
Nissan Micra Electric
Nissan Leaf
Polestar 5
Porsche Cayenne Electric
Range Rover Electric
Renault Twingo E-Tech
Škoda Epiq
Škoda Vision 7S
Subaru Uncharted
Togg T10X
Togg T10F
Toyota Hilux BEV
Toyota Urban Cruiser
VinFast VF7
Volvo EX60
VW ID. Cross
VW ID. Polo
Auch 2025 brachte wieder viele spannende E‑Auto‑Neuheiten, darunter:
BMW iX3
Mercedes CLA
Renault 5
BYD Sealion 7
Hyundai Inster
Kia EV3
Mit dem A390 erweitert die Renault-Tochter Alpine sein Portfolio erstmals um ein SUV und bleibt dabei klar sportlich aufgestellt. Das Modell soll die typische Alpine-DNA mit dynamischer Silhouette und markantem Auftritt in ein alltagstauglicheres Format übersetzen. Ein Highlight ist das dreimotorige Allrad‑System mit Alpine Active Torque Vectoring.
Es bietet nicht nur kräftigen Vortrieb, sondern sorgt für spürbar agiles Kurvenverhalten und unterstreicht damit den sportlichen Charakter des Modells. Gleichzeitig stellt der A390 durch sein Volumen von über 500 Litern ein erstaunlich großes Gepäckabteil für ein sportliches E‑SUV bereit. Ein gelungenes Gesamtpaket also!

Der Audi A2 e-tron ist als Comeback eines bekannten Namens gedacht, nur eben in modernem Gewand. Der neue A2 soll als das neue Einstiegsmodell unter den E-Autos der Marke an den Start gehen – 25 Jahre, nachdem der A2 auf den Markt kam.
Optisch orientiert sich der A2 e-tron an der Designsprache aktueller Audi-Modelle. Technisch basiert er auf der MEB-Plattform des VW-Konzerns. Besonders im Fokus steht die Aufwertung des Innenraums: Audi will zeigen, dass Premium auch im kompakten Format funktioniert.
Der BMW iX3 steht für den Beginn einer neuen Ära bei BMW und ist eines der ersten Modelle auf der komplett neuen “Neue Klasse”‑Plattform, die für elektrische Antriebe optimiert wurde. Er kombiniert die typische SUV‑Silhouette mit dem für BMW typischen sportlichen Charakter.
Ein besonderes Highlight ist das Panoramic iDrive‑System, das Bedienung und Infotainment über eine große, zentrale Anzeige zusammenführt und so das Cockpit innovativ neu interpretiert. Mit einer möglichen Reichweite von über 800 Kilometern nach WLTP‑Norm (realistisch sind rund 600 Kilometer) und ultraschnellem Laden kann der iX3 auch längere Strecken souverän bewältigen, was ihn zu einem echten Allrounder im Premium‑Segment macht.
Der BMW i3 kehrt 2026 in neuer Form zurück, ganz anders als das frühere City‑Elektroauto: Er präsentiert sich als elektrische Limousine im Format der Mittelklasse‑3er‑Reihe. Im Stammwerk München wird die Serienproduktion in der zweiten Jahreshälfte 2026 anlaufen.
Der neue i3 soll sich technische Elemente mit anderen Elektro‑Modellen der Marke teilen, aber eigenständig positioniert bleiben. Die formale Enthüllung und konkrete Details zu Antriebssystemen und Reichweite stehen noch aus. Mit dem i3 Schritt verstärkt BMW seinen Fokus auf elektrische Limousinen im wichtigen Mittelklasse‑Segment.
Der BYD Atto 2 bringt frischen Wind ins Segment der kompakten E-SUVs und zeigt, wie smart urbane Elektromobilität aussehen kann. Entwickelt für den europäischen Markt, setzt das Modell auf klare Linien, kompakte Maße und eine überraschend hochwertige Anmutung.
Technisch basiert der Atto 2 auf der e-Platform 3.0 von BYD und nutzt die markeneigene Blade-Batterie, die für Sicherheit und Effizienz steht. Ein besonderes Merkmal ist das drehbare Zentraldisplay. Innen erwartet Fahrer:innen ein reduziertes, aber modernes Ambiente mit Fokus auf intuitive Bedienung. Als kleiner Bruder des Atto 3 positioniert sich der Atto 2 als stilvoller und vielseitiger Einstieg in die BYD-Welt.

Der Denza Z9 GT ist das neue Aushängeschild der BYD-Premiummarke Denza und soll ab 2026 auch in Europa durchstarten. Mit seiner flachen, gestreckten Karosserie und der eleganten Linienführung wirkt der große Kombi fast wie ein Gran Turismo, nur vollelektrisch und mit einem klaren Fokus auf Komfort.
Im Innenraum setzt Denza auf hochwertige Materialien, drei große Displays und ein großzügiges Raumgefühl, das vor allem im Fond fast schon loungeartig anmutet. Dort überrascht der Z9 GT mit einem Luxus-Detail: ein integrierter Kühlschrank hinten und ein Kühlfach vorne. Die Sitze bieten Belüftung, Heizung und Massagefunktion. Der Z9 GT zeigt, dass BYD endgültig im Premiumsegment angekommen ist.

Der Cadillac Optiq markiert den Einstieg in die elektrische SUV-Welt der Marke und soll ab 2026 frischen Wind ins Premium-Kompaktsegment bringen. Sein Design zeigt klare Kanten, eine aufrechte Front und das typische Lichtspiel, das man von Cadillac kennt. Unter der Haube gibt es verschiedene Varianten, darunter Hinterrad- und Allradantrieb sowie eine sportlich abgestimmte V-Series-Version.
Mit rund 425 Kilometern Reichweite ist der Optiq nicht nur für die Stadt gemacht, sondern auch für längere Strecken gut gerüstet. Innen trifft amerikanischer Komfort auf moderne Technik, mit großem Display und hochwertigen Materialien. Der Optiq bringt Cadillac zurück ins Gespräch – elektrifiziert, stilbewusst und auf Augenhöhe mit der europäischen Konkurrenz.

Der Citroën Ami startet 2026 mit einem aufgefrischten Look, der dem kleinen Elektro-Zweisitzer mehr Präsenz verleiht. Die Scheinwerfer sitzen nun höher, das neue Markenlogo ist prominent platziert und die Front wirkt insgesamt markanter. Auch innen wurde nachgeschärft: Ein optionales Panoramadach bringt mehr Licht in den Innenraum, neue Farbdetails und Ablagemöglichkeiten erhöhen den Alltagsnutzen.
Die Ausstattung bleibt bewusst reduziert, aber mit nützlichen Extras wie einem USB-Anschluss und Smartphone-Halter ausgestattet. Die technische Basis bleibt unverändert: 45 km/h Höchstgeschwindigkeit, rund 75 Kilometer Reichweite (realistisch eher bis zu 70 Kilometer) und ein Format, das für enge Innenstädte gemacht ist.
Der Cupra Formentor VZ5 kehrt 2026 als besonders kraftvolle und limitierte Version des spanischen Performance‑SUVs zurück. Sein Herzstück ist ein markanter 2,5‑Liter‑Fünfzylinder‑Motor mit 390 PS, der in rund 4,2 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigt.
Optisch tritt der VZ5 noch selbstbewusster auf, mit breiterer Front und vier Endrohren. Im Innenraum dominieren Schalensitze mit Cupra-Prägung, kupferfarbene Akzente und ein volldigitales Cockpit. Auch der charakteristische Klang des Fünfzylinders gehört zum emotionalen Erlebnis, das diesen Formentor von vielen anderen SUVs unterscheidet.

Mit dem Raval bringt Cupra 2026 einen vollelektrischen Kleinwagen auf den Markt, der als sportliche Alternative im urbanen Segment antritt. Das Design wirkt eigenständig und expressiv – inspiriert vom gleichnamigen Viertel in Barcelona. Technisch basiert der Raval auf der MEB+‑Plattform und bringt seine knapp vier Meter Länge perfekt im Stadtverkehr unter, ohne dabei an Dynamik einzubüßen.
In der stärkeren VZ‑Variante liefert er bis zu 226 PS und verspricht ein spürbar agileres Fahrverhalten als viele seiner Konkurrenten. Die Reichweite liegt je nach Batterie bei bis zu 450 Kilometern, was ihn auch über die Stadtgrenzen hinaus interessant macht. Cupra positioniert den Raval damit als elektrischen Einstieg mit Charakter und Performance-DNA.

Der Dacia Spring bekommt für 2026 ein starkes Update. Für das neue Modelljahr sind zwei stärkere Motorvarianten mit etwa 70 PS und 100 PS verfügbar, die mehr Durchzug bringen als frühere Versionen. Gleichzeitig nutzt der Spring jetzt eine robuste Lithium-Eisenphosphat-Batterie mit, die trotz kompakter Größe eine Reichweite von etwa 225 Kilometern nach WLTP ermöglichen soll. Die Ladeleistung wurde ebenfalls verbessert.
Im Innenraum bleibt es bei einfacher, aber funktionaler Ausstattung, ergänzt um ein digitales Cockpit und je nach Ausstattung ein Infotainmentsystem mit Smartphone-Integration. So bleibt der Spring vor allem eines: eine der erschwinglichsten Möglichkeiten, elektrisch unterwegs zu sein.

Mit dem S05 bringt die chinesische Marke Deepal 2025 ihr erstes vollelektrisches SUV nach Europa. Der Newcomer ist modern ausgestattet und preislich unter vielen Wettbewerbern angesiedelt. Das Design wirkt aufgeräumt, klar und eher sachlich, was dem S05 einen unaufgeregten, alltagstauglichen Auftritt verleiht.
Innen dominieren ein großes Touchdisplay, praktische Funktionen wie Vehicle-to-Load sowie ein insgesamt funktional durchdachtes Raumkonzept. Je nach Variante wird der S05 mit Heck- oder Allradantrieb angeboten. Reichweite und Leistung bewegen sich auf solidem Mittelklasse-Niveau. Deepal positioniert den S05 damit als pragmatische Alternative im boomenden E-SUV-Segment.
Der Deepal S07 ist ein neues elektrisches SUV der chinesischen Marke Deepal, die zum chinesischen Autobauer Changan gehört und seit 2025 auch auf dem europäischen Markt vertreten ist. Das Design verbindet klare, moderne Linien mit einer markanten LED‑Lichtsignatur. Im Innenraum setzt er auf eine aufgeräumte Gestaltung mit einem zentralen großen Touchscreen und Head‑Up‑Display.
Dank einer Batterie von etwa 80 kWh soll der S07 eine solide Reichweite von über 475 Kilometern nach WLTP (realistisch sind rund 415 Kilometer) bieten. Das macht ihn nicht nur auf kurzen Stadtfahrten, sondern auch für längere Fahrten praxistauglich. Deepal zeigt mit dem S07, dass moderne elektrische SUV‑Konzepte auch abseits der etablierten Marken erfolgreich sein können.
Der Ferrari Elettrica ist das erste vollelektrische Modell der Marke und ein echter Wendepunkt für Ferrari. Statt einfach bestehende Technik zu übernehmen, entwickelt Ferrari zentrale Komponenten wie Elektromotoren, Steuerung und Software selbst, um das typische Fahrgefühl zu erhalten. Beschleunigung und Sportlichkeit sollen weiterhin im Mittelpunkt stehen, auch ohne klassischen Verbrennungsmotor. Optisch bleibt Ferrari seiner dynamischen Linienführung treu.
Der Genesis GV90 ist als großes Luxus-SUV konzipiert und bildet künftig das Flaggschiff der südkoreanischen Marke. Die großzügigen Abmessungen sorgen für viel Platz in beiden Sitzreihen und einen klaren Fokus auf Langstreckenkomfort.
Innen setzt Genesis auf hochwertige Materialien, breite Displays und ein ruhiges, fast loungeartiges Raumgefühl. Komfort-Features wie individuell einstellbare Sitze und moderne Assistenzsysteme stehen stärker im Vordergrund als sportliche Ambitionen. Der GV90 positioniert Genesis klar im oberen Premium-Segment.
Mit der 0 Series startet Honda ab 2026 in eine neue elektrische Modellgeneration, die nicht nur technisch, sondern auch optisch neue Wege geht. Der 0 Saloon fällt sofort auf: eine flache, futuristische Limousine mit extrem reduziertem Design, LED-Spange an der Front und fast schwebender Silhouette.
Innen herrscht Offenheit statt Überfrachtung – mit großem Zentraldisplay, schmalem Lenkrad und einem Bedienkonzept, das ganz auf intuitive Steuerung setzt. Daneben wurde auch der 0 SUV vorgestellt, der robuster auftritt, aber ebenso klar gezeichnet ist und mehr Raum für Alltag und Familie bietet. Beide Modelle basieren auf einer neuen EV-Plattform, sind leichter als ihre Vorgänger und mit Hondas neuem “ASIMO OS” ausgestattet, das Technik, Assistenz und Infotainment vereint.

Der Hyundai IONIQ 2 ist ein neues, vollelektrisches Kompaktmodell, das 2026 in den Handel kommen soll. Vorgesehen ist er als bezahlbarer Einstieg in die IONIQ-Familie unterhalb des Hyundai IONIQ 5. Das Design bleibt klar und markant, mit typischer Lichtsignatur und kompakter, urbaner Silhouette.
Technisch basiert der IONIQ 2 auf einer 400-Volt-Version der E-GMP-Plattform, was effizientes Laden und solide Reichweiten ermöglichen soll. Innen setzt Hyundai auf digitale Bedienung und ein Raumkonzept, das auch im Alltag überzeugt. Mit dem Modell will Hyundai im Bereich der elektrischen Klein‑ und Kompaktwagen stärker mitmischen.
Der Hyundai IONIQ 3 bringt ab 2026 frischen Wind in die elektrische Kompaktklasse und richtet sich gezielt an Fahrer:innen, die modernes Design und clevere Technik suchen. Er kombiniert klare Kanten mit der typischen Pixel-Lichtsignatur der IONIQ-Reihe und bleibt trotz kompakter Maße innen erstaunlich geräumig.
Im Cockpit setzt Hyundai auf eine neue Software-Generation, die Updates over-the-air ermöglicht und Bedienung sowie Personalisierung spürbar verbessern soll. Auch ein neu entwickeltes Infotainmentsystem mit großem Zentralbildschirm und intuitiver Oberfläche gehört zur Serienausstattung. Der IONIQ 3 basiert auf einer 400-Volt-Version der E-GMP-Plattform und wird mit unterschiedlichen Batteriegrößen erhältlich sein.
Für das Modelljahr 2026 erhält der Hyundai IONIQ 6 ein umfassendes Update, das Design, Technik und Komfort gezielt weiterentwickelt. Front und Heck sind neu designt, die Lichtsignaturen modernisiert und die Linienführung geschärft, wodurch der Auftritt insgesamt markanter wirkt. Auch im Innenraum hat Hyundai nachgelegt: hochwertigere Materialien, eine überarbeitete Mittelkonsole und neue Details im Cockpit verbessern das Fahrerlebnis spürbar.
Technisch setzt das Modell auf überarbeitete Batterien mit höherer Kapazität, die eine Reichweite von rund 614 Kilometern ermöglicht. Realistisch sind rund 430 bis 490 Kilometer. Ergänzt wird das Line-up durch eine sportliche N-Version mit dynamischer Fahrwerksabstimmung und gesteigerter Leistung.

Der neue elektrische Grand Tourer von Jaguar setzt die Marke in völlig neues Licht und steht für den radikalsten Neuanfang in ihrer Geschichte. Er basiert auf der komplett neuen Jaguar Electric Architecture (JEA) und vereint starkes Design mit modernster Technik, klar erkennbar durch die konturarmen Flächen, die schlanke Seitenlinie und die markante Lichtgrafik am Heck, die sich über die gesamte Breite zieht.
Laut ersten Prototypberichten ermöglicht der elektrische GT mit einem leistungsstarken Antrieb mit drei Elektromotoren und über 1.000 PS eine Performance, die in dieser Klasse kaum ein anderer Hersteller bietet. Der Aufbau wirkt bewusst flächig und geschlossen, mit kleinen Fenstern, langem Radstand und großen Rädern, was dem Modell einen auffallend massiven Auftritt verleiht. Innen dominiert ein reduziertes Design mit hochwertigen Materialien.
Der Jeep Compass Elektro bringt das bekannte Modell erstmals als reines Elektroauto auf den Markt. Optisch bleibt er klar als Jeep erkennbar, kombiniert mit modernerer Lichtsignatur und geschlossener Front. Die elektrische Variante ist auf Alltagstauglichkeit ausgelegt, ohne den robusten Charakter zu verlieren.
Innen wird der Compass digitaler und komfortabler als bisher. Der Antrieb leistet 157 kW (213 PS) und verbindet so kraftvollen Vortrieb mit alltagstauglicher Reichweite von bis zu rund 500 Kilometern nach WLTP‑Norm. Gleichzeitig bietet der Jeep Compass Elektro 550 Liter Kofferraumvolumen und praktische Features wie eine elektrisch öffnende Heckklappe.

Mit dem Recon bringt Jeep 2026 erstmals einen vollelektrischen Offroader auf die Straße. Das kantige Design zitiert Klassiker wie den Wrangler, verzichtet aber nicht auf moderne Akzente wie LED-Leisten oder das weitgehend geschlossene Frontgrill-Design.
Türen und Dach lassen sich abnehmen – ideal für alle Freiheitsliebenden. Der Innenraum überrascht mit einem Mix aus robustem Minimalismus und digitaler Klarheit, inklusive großem Infotainment-Screen und Offroad-Navi. Bis zu 450 Kilometer Reichweite sollen drin sein, genug also für das nächste Abenteuer abseits befestigter Straßen.

Der Jeep Wagoneer S ist in den USA schon unterwegs, im Herbst kommt das große Elektro-SUV auch nach Europa. Mit knapp 4,90 Metern Länge und 20-Zoll-Rädern wirkt er stattlich, ohne schwerfällig zu sein. Zwei Leistungsstufen stehen zur Wahl: rund 500 oder 600 PS, je nach Version.
Die Batterie speichert gut 100 Kilowattstunden, womit rund 570 Kilometer Reichweite drin sein sollen. Innen setzt Jeep auf digitale Präsenz: vier Displays, darunter eines vor dem Beifahrersitz, prägen das Cockpit. Der Wagoneer S markiert einen klaren Schritt der Marke in Richtung elektrisches Oberklasse-SUV.

Der KGM Musso EV bringt mit elektrischem Antrieb frischen Wind in das sonst eher dieselbetonte Pick-up-Segment. Statt reiner Nutzlast-Logik kombiniert er eine solide Ladefläche mit dem Komfort und der Ausstattung eines SUVs. Die Reichweite liegt – je nach Version – im Bereich von längeren Pendelstrecken oder einem Wochenend-Trip ohne Ladesorgen.
Innen bietet der Musso EV Platz für fünf Personen. Assistenzsysteme sowie Komfort-Details orientieren sich eher an SUV‑Niveau als an klassischen Nutzfahrzeugen. Mit diesem Ansatz ist der Musso EV kein Hardcore‑Arbeitstier, sondern ein vielseitiger Elektro‑Pick‑up für Alltag, Freizeit und Leicht‑Transportaufgaben.
Der Nissan Micra Electric bringt den bekannten Kleinwagen als reines E-Modell zurück – gebaut auf der AmpR-Small-Plattform. Zwei Batteriegrößen stehen zur Wahl: 40 kWh für bis zu 317 Kilometer Reichweite und 52 kWh für bis zu 416 Kilometer.
Das Design bleibt kompakt, wirkt aber klarer und markanter als beim Vorgänger. Innen sorgt ein 10,1-Zoll-Display für Übersicht, dazu kommen serienmäßige Assistenzsysteme und Konnektivitätsfunktionen, wie man sie sonst eher aus höheren Klassen kennt. Der Micra bleibt damit das, was er immer war: ein alltagstauglicher Kleinwagen – nur eben zeitgemäß elektrifiziert.

Der Nissan Leaf geht ab Frühjahr 2026 in die dritte Generation und interpretiert das Modell jetzt als kompakteres, aerodynamisch geformtes Elektro‑Crossover. Möglich sollen bis zu 622 Kilometer Reichweite sein – realistisch sind eher 330 bis 430 Kilometer, je nach Fahrprofil. Beim Design setzt Nissan auf fließende Linien, eingelassene Türgriffe und 3D‑Rücklichter, die dem Leaf eine moderne Hightech‑Optik geben.
Im Innenraum ist die Vernetzung ein Schwerpunkt: große Displays mit integrierten Google‑Diensten gehören genauso dazu wie Funktionen zur Fernsteuerung von Ladevorgängen und Routenplanung. Die Ladeleistung liegt bei bis zu 150 kW, was zusammen mit dem CCS‑Standard schnellere DC‑Ladevorgänge erlaubt. Mit dieser Neuauflage behauptet der Leaf seine Rolle als alltagstauglicher, vielseitiger Elektro‑Kompaktwagen für breite Einsatzbereiche.

Der Polestar 5 tritt als neues Flaggschiff der Marke an und verbindet kraftvolle Elektro-Performance mit nordisch-puristischem Design. Die Karosserie ist lang und flach gezeichnet, mit riesigem Glasdach, eingelassenen Türgriffen und markanten LED-Leuchten vorn und hinten.
Im Innenraum fällt der senkrecht verbaute Touchscreen auf, der sich vom Querformat der Modelle 3 und 4 abhebt. Zwei Allradvarianten mit 550 oder 650 kW stehen zur Wahl. Beide Versionen sollen eine Reichweite von bis zu 650 Kilometern bieten. Eines bleibt auch beim neuen Flaggschiff typisch Polestar: das fehlende Heckfenster, das durch eine Kamera ersetzt wird.

Der Porsche Cayenne Electric markiert für die Luxus-Automarke einen neuen Abschnitt jenseits von Verbrenner und Plug-in-Hybrid. Zum Start gibt es zwei Varianten, darunter auch den leistungsstarken Turbo mit über 1 100 PS, der den Sprint aufs Niveau sportlicherer Porsche‑Modelle hebt.
Die 113‑kWh‑Batterie ermöglicht kombinierte WLTP‑Reichweiten von 642 Kilometern (realistisch sind rund 600 Kilometer) und dank der 800‑Volt‑Technologie lädt der Cayenne mit bis zu 400 kW schnell nach. Zu den klassischen Cayenne‑Proportionen mit großzügigem Ladevolumen gesellt sich ein Frunk für zusätzlichen Stauraum. Im Innenraum sorgen eine Flächenheizung und Ambientebeleuchtung für Komfort.

Der Range Rover Electric bringt das klassische Luxus-SUV in die nächste Ära – lautlos, aber alles andere als zurückhaltend. Zwei Elektromotoren mit zusammen rund 410 kW sorgen für kraftvollen Vortrieb. Die Batterie fasst 117 kWh und soll gut 480 Kilometer Reichweite ermöglichen, geladen wird dank 800-Volt-System zügig.
Komfort bleibt dabei Kernkompetenz: serienmäßige Luftfederung, variable Rekuperation und die bekannte Terrain-Response-Technik machen auch die elektrische Variante geländetauglich. Im Innenraum setzt das Modell auf vertrautes Design und hochwertige Materialien, ergänzt um eine Wärmepumpe für wohlige Wärme. Nach der verzögerten Markteinführung soll der neue elektrische Range Rover im Laufe des Jahres 2026 erscheinen.

Der Renault Twingo E-Tech bleibt sich treu: kompakt, wendig und mit dem ikonischen Design, das seit Jahrzehnten Wiedererkennungswert hat. Für den Antrieb sorgt ein spritziger 60-kW-Motor, der gemeinsam mit dem leichten Fahrzeuggewicht für eine gute Fahrdynamik im Stadtverkehr sorgt.
Die One-Pedal-Funktion erhöht dabei spürbar den Fahrkomfort im urbanen Alltag: Mit dieser Funktion lässt sich das Fahrzeug allein über das Fahrpedal beschleunigen und abbremsen. Die Batterie ermöglicht bis zu 263 Kilometer Reichweite nach WLTP. Eine spannende Neuerung ist das OpenR Link-Multimediasystem mit integrierten Google-Diensten, das bislang eher aus größeren Modellen bekannt ist.

Der Škoda Epiq bringt mit seinen kompakten 4,1 Metern Länge ein alltagstaugliches Elektro-SUV auf die Straße, das sich vor allem im Stadtverkehr und auf Kurzstrecken gut macht. Optisch wirkt er aufgeräumt und selbstbewusst: klare Linien, markante Lichtsignatur und eine geschlossene Front prägen den ersten Eindruck.
Trotz seiner kompakten Größe bietet der Epiq rund 475 Liter Kofferraumvolumen. Die Reichweite soll bei bis zu 425 Kilometern nach WLTP (realistisch sind rund 360 bis 400 Kilometer) liegen, was den Epiq auch für längere Etappen interessant macht.
Innen setzt Škoda auf einen Mix aus digitaler Integration und haptischer Bedienung im Stil der neuen “Modern Solid”-Designlinie, die mit dem Elroq eingeführt wurde. Hinzu kommen technische Highlights wie ein digitaler Schlüssel und die Möglichkeit zum bidirektionalen Laden. Eines ist sicher: Der Epiq stärkt Škodas Rolle im vollelektrischen Markt weiter.
Mit dem Uncharted schlägt Subaru ein neues Kapitel auf: vollelektrisch, eigenständig und dennoch ganz der Marke verpflichtet. In der Topversion bringt das kompakte SUV dank zweier Elektromotoren 252 kW auf die Straße und beschleunigt in nur fünf Sekunden von null auf hundert. Die 77-kWh-Batterie ermöglicht bis zu 525 Kilometer Reichweite, unterstützt von einem serienmäßigen 22-kW-Bordladegerät und einer Schnellladefunktion.
Wer Wert auf Effizienz legt, findet in der frontgetriebenen Variante sogar bis zu 600 Kilometer Reichweite. Im Innenraum sorgen ein 14-Zoll-Touchscreen und ein nahezu ebener Fahrzeugboden für moderne Funktionalität. In der Allradversion stehen mit dem X-Mode Allrad-Assistenzsystem und dem Multi-Terrain-Monitor zwei Helfer bereit, die Traktion und Übersicht auf losem Untergrund spürbar verbessern.

Das SUV Togg T10X und seine Limousinen‑Schwester T10F markieren den offiziellen Deutschland‑Start des türkischen Elektroauto-Herstellers. Beide Fahrzeuge bieten große Reichweiten: Der T10X‑SUV kommt mit Batterie-Optionen, die bis zu rund 523 Kilometer nach WLTP erlauben. Die coupéartige T10F‑Limousine erreicht sogar bis zu 623 Kilometer Reichweite.
Das Design der beiden Modelle wirkt modern und aerodynamisch, beim T10F mit einer fließenden Dachlinie und beim T10X mit klaren SUV‑Proportionen. Serienmäßig gehören bereits ein Panoramadach und Multimedia‑Ausstattung zur umfangreichen Grundausstattung. Schnellladen ist mit bis zu 180 kW DC‑Leistung möglich.
Der Toyota Hilux BEV bringt die legendäre Pick‑up‑Reihe erstmals in eine rein elektrische Variante und startet 2026 in Europa. Der Hilux nutzt eine 59,2‑kWh‑Lithium‑Ionen‑Batterie und zwei Elektromotoren mit permanentem Allradantrieb. Die WLTP‑Reichweite liegt bei rund 240 Kilometern, was ihn eher für den innerstädtischen Einsatz prädestiniert als für große Offroad‑Expeditionen.
Seine robuste Rahmenkonstruktion und bekannte Gelände‑Systeme wie Multi‑Terrain‑Select und Multi‑Terrain‑Monitor tragen dazu bei, dass der Pick-up auch abseits befestigter Wege zurechtkommt. Obwohl Nutzlast und Anhängelast gegenüber den Diesel‑Varianten reduziert sind, bleibt der Hilux BEV ein praktischer Allrounder mit flacher Ladefläche und moderner digitaler Bedienung im Innenraum.

Der Toyota Urban Cruiser BEV rollt 2026 als kompaktes, vollelektrisches SUV ins B‑Segment. Er ist in mehreren Varianten erhältlich, von der Einstiegsversion mit 49‑kWh‑Batterie und etwa 344 Kilometern Reichweite (abhängig von den Bedingungen sind 200 bis 300 Kilometer realistisch) bis zur größeren 61‑kWh‑Ausführung, die rund 426 Kilometer schafft.
Neben dem Frontantrieb gibt es auch Allrad‑Optionen mit kräftigerem Motor und ähnlicher Batteriegröße, die zusätzliche Traktion bieten. Mit einer Länge von etwa 4,28 Metern bleibt der Urban Cruiser angenehm stadttauglich, bietet aber trotz seiner kompakten Maße einen praktischen Innenraum und ausreichend Ladevolumen.
Mit dem VF7 will VinFast zeigen, dass Elektromobilität aus Vietnam auch in Deutschland alltagstauglich, modern und attraktiv sein kann. Das SUV geht mit elegant-dynamischem Design, Panorama-Schiebedach und markanter Signature-Lichtsignatur an den Start.
Für den Antrieb sorgen zwei Varianten mit einem 150-kW-Motor oder 260 kW. Die 75,3 kWh große Batterie ermöglicht Reichweiten von bis zu 450 Kilometern nach WLTP. Innen trifft ein aufgeräumtes, digitales Cockpit auf praktische Assistenten wie Spurhaltefunktion und Autobahnassistent. Damit liefert VinFast ein rundum überzeugendes Gesamtpaket.
Mit dem EX60 erweitert Volvo sein Elektro-Portfolio um ein Modell, das zwischen EX40 und EX90 platziert ist – nicht nur größenmäßig, sondern auch in Sachen Anspruch. Offiziell vorgestellt wird das SUV am 21. Januar 2026, erste Infos versprechen die bislang höchste elektrische Reichweite im Volvo-Programm.
Auch die Ladeleistung soll spürbar über dem liegen, was man bisher von den Schweden kennt. Optisch bleibt es vermutlich beim bekannten skandinavischen Understatement: klare Linien, aufgeräumte Flächen, elegante Proportionen. Im Innenraum setzt Volvo auf hochwertige Materialien, digitale Vernetzung und neue Assistenzfunktionen.

Der VW ID. Cross geht als elektrischer Nachfolger des T‑Cross an den Start. Das Mini-SUV misst rund 4,16 Meter und orientiert sich damit an der Größe des beliebten T‑Cross, bringt aber sein eigenes Design mit: Der ID.Cross zeigt sich mit geschwungenen, markanten Linien. Daneben überzeugt ein komfortabler Innenraum mit Textilbezügen und einer Mischung aus digitalen Elementen und haptischer Bedienung.
Nach aktuellen Angaben zielt der ID. Cross auf eine Reichweite von bis zu etwa 420 Kilometern nach WLTP (realistisch sind rund 400 Kilometer), was ihn alltagstauglich für Pendelstrecken und Wochenendfahrten macht. Trotz kompakter Außenmaße bietet das neue SUV ein großzügiges Platzgefühl und praktischen Stauraum. Geplant ist der Marktstart für den Sommer/Herbst 2026.

VW macht ernst mit der neuen Einstiegsmobilität: Der ID. Polo ist das erste von vier neuen E-Modellen, mit denen die Marke ihr Angebot im Klein- und Kompaktsegment ab 2026 deutlich erweitert. Trotz seiner kompakten Abmessungen bietet der elektrische Polo im Innenraum überraschend viel Platz: Dank des neuen Frontantriebs auf MEB+‑Basis finden fünf Personen bequem Platz, samt bis zu 435 Litern Gepäck.
Zum Marktstart stehen drei Leistungsvarianten von 85 bis 155 kW und zwei Batteriegrößen zur Wahl. Die maximale Reichweite liegt bei rund 450 Kilometern nach WLTP. Optisch bleibt der Polo sich treu, innen zeigt der Newcomer eine brandneue Cockpit-Architektur. Bestellbar ist der ID.Polo ab April 2026.

Die nächsten Jahre bringen jede Menge frischen Wind in die Welt der E-Mobilität. Hersteller wie VW, Toyota, Mercedes und Polestar planen bereits heute die Modelle von morgen, mit besseren Batterien, spannenden Designs und mehr Reichweite. Ein Blick in die nahe Zukunft zeigt: 2027 und 2028 könnten weitere Meilensteine für die Elektromobilität mit sich bringen.
Mehr E-Autos für weniger Geld
Kompakte, erschwingliche Elektroautos rücken in den Fokus. Modelle wie der ID.2all, ID.1 oder kommende Fahrzeuge von Dacia und Renault sollen die Elektromobilität für breite Käuferschichten zugänglich machen.
Fortschritt bei Akkutechnologie
Die Serienreife der Festkörperbatterie rückt näher. Sie verspricht mehr Reichweite, kürzere Ladezeiten und eine längere Lebensdauer bei gleichzeitig höherer Sicherheit.
Software first: Fahrzeuge werden digitaler
E-Autos werden zunehmend zu rollenden Software-Plattformen. Over-the-Air-Updates, Assistenzsysteme mit KI und App-Anbindung prägen die neuen Modellgenerationen.
Neue Fahrzeugklassen und mutigere Designs
Hersteller denken um und bringen kreative Lösungen auf die Straße. Elektro-Vans, sportliche Stadtautos oder modulare Innenraumkonzepte stehen ab 2027 verstärkt im Mittelpunkt.
Mehr zum Thema Autobatterien und wie lange diese halten, findest du in unserem ausführlichen Artikel.
Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die Jahre 2027 und 2028 eine spannende Phase der Elektromobilität werden. Auch von politischer Seite gibt es Rückenwind: Die Kfz-Steuer beim E-Auto bleibt in vielen Fällen weiterhin ausgesetzt. Und: Die E-Auto-Förderung kehrt 2026 in neuer Form zurück, was den Einstieg in die Elektromobilität nochmal attraktiver macht.
Die Modelljahrgänge 2026 und darüber hinaus zeigen eindrucksvoll, dass Elektromobilität längst kein Nischenthema mehr ist. Ob sportliches Luxus-SUV, kompakter Cityflitzer oder vollelektrischer Pick-up – fast jede Marke bringt inzwischen überzeugende Alternativen auf die Straße.
Besonders spannend ist, wie vielfältig die Ansätze geworden sind: Während einige Hersteller auf maximale Vernetzung und Hightech setzen, rücken andere Alltagstauglichkeit und bezahlbare Einstiegspreise in den Vordergrund. Wer 2026 ein neues Fahrzeug sucht, kommt an E-Autos kaum noch vorbei.

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Musst du eine Kfz-Steuer für dein E-Auto zahlen? Alle Infos zur Steuer-Befreiung und möglichen Kosten findest du hier!
Ob E-Auto, Hybrid oder Verbrenner, auch 2025 wartet wieder mit vielen Auto Neuheiten auf.
Welches ist das beste E-Auto? Wir haben die Top Modelle für dich verglichen.


