Dacia

Dacia ist eine rumänische Automobilmarke, die seit 1999 zum Renault-Konzern gehört und in mehr als 44 Märkten aktiv ist. Die Marke steht für robuste Fahrzeuge zu niedrigen Einstiegspreisen und ohne teure Serienausstattung. Zum Modelljahr 2026 hat Dacia das gesamte Lineup überarbeitet: neue Motoren, erstmals ein Vollhybrid im Kleinwagensegment und ein technisch grundlegend erneuerter Elektro-Spring.
  • Alle Modelle im Überblick

  • Markenhistorie

  • Zukunftspläne

Dacia_Logo.png


Alle Dacia-Modelle 2026 im Überblick

ModellTypKofferraum 
(Liter)
Neuwagenpreis
ab
Besonderheiten
SanderoKleinwagen328 / bis 1.100 (umgeklappt)12.490 €meistverkauftes Auto Europas (2024); Facelift 2026 
Sandero StepwayKleinwagen, erhöht328 / bis 1.100 (umgeklappt)15.190 €erhöhte Bodenfreiheit, SUV-Optik
SpringElektro-Kleinwagen308 / bis 1.004 (umgeklappt)16.900 €günstigstes Elektroauto Deutschlands
JoggerKombi/Van607 / bis 1.819 (umgeklappt)17.990 €bis zu 7 Sitze
DusterKompakt-SUV348–517 / bis 1.609 (umgeklappt)18.990 €meistverkauftes SUV Europas 
BigsterSUV667 / bis 1.937 (umgeklappt)23.990 €größtes Dacia SUV; German Car of the Year Klassensieg Budget-Segment 2025


Aktuelle Dacia-Modelle bei FINN

Dacia Bigster

3 Konfigurationen

ab 
239€ 
pro Monat
1

Dacia Jogger

1 Konfiguration

ab 
249€ 
pro Monat
1

Dacia Duster

3 Konfigurationen

ab 
229€ 
pro Monat
1

Besonderheiten der Automarke Dacia

Dacia positioniert sich konsequent als Marke für das Wesentliche. Statt aufwendiger Serienausstattung setzt das Unternehmen auf bewährte Renault-Plattformen, günstige Produktion in Rumänien und konfigurierbare Extras. So bleibt der Basispreis niedrig, ohne auf ausgereifte Technik zu verzichten.

  • charakteristische Front mit großem Logo und prägnantem Kühlergrill

  • einfache, langlebige Materialien im Innenraum

  • klare Linien und funktionale Formen

Besonderheiten der Automarke Dacia


Markenhistorie

Dacia wurde 1966 in Mioveni, Rumänien, gegründet. Der Name leitet sich von der antiken römischen Provinz Dakien ab, der lateinischen Bezeichnung für das heutige Rumänien. Von Anfang an war die Marke eng mit Renault verknüpft: Bereits im Gründungsjahr schloss Dacia ein Lizenzabkommen mit dem französischen Hersteller. Das erste Modell, der Dacia 1100, lief 1968 vom Band und basierte auf dem Renault 8.


Der entscheidende Wendepunkt kam 1999, als die Renault-Gruppe 51 Prozent der Anteile übernahm und 489 Millionen Euro in die Modernisierung investierte. Mit dem Logan leitete Dacia 2004 die internationale Neuausrichtung ein. Der Sandero folgte 2008, der Duster 2010. Beide Modelle entwickelten sich zu dauerhaften Bestsellern auf dem europäischen Privatmarkt.


Im Mai 2022 übersprang Dacia die Marke von zehn Millionen gebauten Fahrzeugen. Heute ist die Marke in über 44 Ländern vertreten und hat sich im deutschen Privatkundenmarkt auf dem fünften Platz hinter Volkswagen, BMW, Mercedes-Benz und Audi etabliert.

"Mit einem Dacia parkt man heute vor dem Restaurant – und nicht mehr dahinter."
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Katrin Adt

CEO Dacia

Technische Besonderheiten der Marke Dacia

Dacia nutzt bewährte Technik aus dem Renault-Konzern, statt alles neu zu entwickeln. Das senkt die Kosten, ohne auf ausgereifte Technik zu verzichten. Produziert wird hauptsächlich im Werk Mioveni in Rumänien, der Spring in China. Bei den Antrieben gibt es vier Optionen: 

  • klassische Benziner für alle, die einfach und günstig unterwegs sein wollen
  • Eco-G-Antrieb, der wahlweise mit günstigem Flüssiggas (LPG) oder Benzin fährt und Reichweiten von bis zu 1.590 Kilometern ermöglicht
  • Hybrid 155, der Benzin- und Elektromotor kombiniert und dabei keine externe Lademöglichkeit braucht
  • Spring als reines Elektroauto für den Stadtbetrieb. Für Duster und Bigster gibt es zusätzlich eine Allradvariante mit Hybridantrieb.

In der ADAC Pannenstatistik schneiden Sandero und Duster regelmäßig überdurchschnittlich ab, auch bei älteren Baujahren.

Das plant Dacia für die Zukunft

Dacia hat eine schrittweise Elektrifizierung der gesamten Modellpalette bis 2030 angekündigt. Bis dahin sollen rund zwei Drittel des Volumens elektrifiziert sein.

  • Neues Elektro-Stadtauto (2026): Ein kleines SUV auf Basis der AmpR-Small-Plattform des neuen Renault Twingo soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 debütieren. Das knapp vier Meter lange Fünftürer-Modell soll rund 240 Kilometer Reichweite bieten und ab etwa 18.000 Euro erhältlich sein. Im Unterschied zum Spring wird es in Europa gefertigt.
  • Neuer Sandero (2027): Dacia-Chefin Katrin Adt bestätigte: „Für den nächsten Sandero haben wir eine Palette von Multi-Energie-Antrieben entwickelt, im typischen attraktiven Dacia-Design. Er wird weiterhin ein Preis-Leistungs-Champion bleiben." Die vierte Generation soll auch als vollelektrische Variante angeboten werden.
  • E-Duster: Der Duster soll auf der gleichen Plattform wie die Renault-Modelle 4 und 5 sowie den neuen Twingo basieren. Da diese Plattform auch Modelle mit zwei Motoren und Allradantrieb ermöglicht, ist eine elektrische 4x4-Version des Duster zu erwarten.
  • Dacia Striker: Unter diesem Namen hat Dacia einen neuen Crossover-Kombi auf Basis der Bigster-Plattform offiziell gezeigt. Er wird voraussichtlich mit einer Länge von rund 4,62 m oberhalb des Jogger positioniert.


Sandero und Duster sollen mit ihren Verbrennermotoren noch bis 2030 weitergebaut werden, bevor das Portfolio vollständig auf alternative Antriebe umgestellt wird.

Fazit

Dacia überzeugt mit zuverlässigen, einfachen und erschwinglichen Fahrzeugen. Die Marke spricht besonders preisbewusste Fahrer:innen an, die keine übermäßige Ausstattung brauchen. Kleinwagen wie der Sandero sind perfekte Stadtautos, SUVs wie der Duster bieten Komfort auf längeren Fahrten und in leichtem Gelände. Zukünftig baut die Marke sein Angebot für Dacia-Elektromodelle weiter aus. 


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